Presseschau vom 12.12.2007
Quelle: http://www.faz.net/
Datum: 17.11.2007
Referent: Michela Gheruzzi
In diesem Artikel geht es um die Pläne des deutschen Autoherstellers Volkswagen für die nächsten zehn Jahre.
Der VW-Vorstandsvorsitzende Martin Winterkorn hat im November dem Aufsichtsrat einen Zehn-Jahres-Plan vorgelegt, in dem die Unternehmensstrategie auf langfristiges Wachstum orientiert wird.
Laut dieser Planung sei das wichtigste Ziel des größten europäischen Autokonzerns, sofort ab 2008 die Produktion in seinem Stammwerk Wolfsburg zu erhöhen, wo ungefähr 100.000 Wagen mehr als im Jahr 2007 hergestellt werden sollten. Außerdem ist die neue Investionsplanung für die Jahre 2008 bis 2010 beschlossen worden. Die Unternehmensführung habe entschieden, die Investionsquote im Vergleich zum Jahr 2007 zu erhöhen, um ein wettbewerbsfähiges Niveau zu errreichen und die starke Konkurrenz der anderen Autohersteller zu schlagen. Deshalb werde die Firma in den nächsten drei Jahren 28,9 Milliarden Euro investieren: Volkswagen will sowohl neue zusätzliche Modelle und innovative Technologien entwickeln, als auch in den russischen und indischen Markt investieren.
Den kritischen Punkt der zukünftigen VW-Strategie stellt aber der nordamerikanische Markt dar. Hier läuft das Geschäft des deutschen Unternehmens schon seit Jahren sehr schlecht. Im Jahr 2006 hat VW einen operativen Verlust von 607 Milliarden Euro eingefahren, und der Vorstand kann nicht dafür garantieren, dass die Firma in den USA bis 2009 die Gewinnschwelle erreicht. Um eine Lösung für diese schwierige Situation zu finden und das VW-Geschäft auf dem nordamerikanischen Markt zu verbessern, habe die Führung vor, eine eigene Produktion in Amerika aufzubauen. Auf diese Weise könnte VW nicht nur ein Absatzvolumen von einer Million Autos erzielen, sondern auch die schädigenden Effekte der Dollar-Schwäche verringern.
Mittwoch, 7. Mai 2008
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