Samstag, 10. Mai 2008

Miese Geschäfte

Presseschau vom 12. Dezember 2007
Quelle: www.sueddeutsche.de
Datum: 6. Dezember 2007
Referent: Cristina Bagnoli
Die Deutschen Autobauer sind in ein historisches Tief gefahren: Sie haben 2007 auf dem heimischen Absatzmarkt das schlechteste Ergebnis seit der Wiedervereinigung erreicht und nach del Präsidenten des Verbands der Automobilindustrie (VDA), Matthias Wissmann, wird es für 2008 wegen anhaltender Diskussionen über Klimaschutz nur ein leichtes Anziehen des Inlandmarktes auf 3,2 Millionen Fahrzeuge geben.
Der Grund der schwachen Zahlen für 2007 sind nach Wissmann die Erhöhung der Mehrwertsteuer, die kräftig gestiegenen Spritpreise und die Versicherung der Verbraucher über die künftige Ausgestaltung der Kfz-Steuer. Die Zulassungen dürften 2007 um neun Prozent auf etwa 3,16 Millionen Autos zurückgehen.
Der Autoverkauf in Deutschland war in den vergangenen beiden Jahren gesunken, aber die schwache Nachfrage im Inland wurde durch den Export ausgeglichen.
Im Inland leisten sich wegen der gestiegenen Preise für Kraftstoff seit 2005 wenige Autofahrer einen Neuwagen, außerdem beträgt das Durchschnittsalter eines privat genutzten Autos mehr als acht Jahre.Tätsächlich verlangt der VDA-Präsident von der Bundesregierung eine rasche Reform der Kfz-Steuer, die künftig am Kohlendioxid-Ausstoß statt am Hubraum eines Autos anknüpfen soll, um der Unsicherheit der Konsumenten zu begegnen.

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