Quelle: die Zeit
Datum: 3. April 2008
Referent: Federica Boldini
In diesem Artikel geht es um eine Mann, Christian Boros, der in Berlin aus einem Bunker ein Kunsthaus gemacht hat.Als Junge wollte er Museumsdirektor werden, so hat er sich ein 500 Quadratmeter Penthouse auf einen alten Bunker mitten in Berlin gebaut und 500 Quadratmeter Terrasse dazu. Hier hat er sein Privatmuseum, mit Werken von Elizabeth Peyton, Olafur Eliasson, Wolfgang Tillmans veranstaltet. Er nennt diesen Bunker „Renaissanceburg“, weil er, wie die Medici in der Renaissance, seine Werke öffentlich machen will. In Berlin haben auch andere drei Sammler, Heiner Bastian, Wilhelm Schürmann und Axel Haubrok ihre Kunst zugänglich gemacht. Mit dieser Eröffnungen wird die neue Macht deutlich, die die Sammler haben. Sie sind sehr reich und fachkundig und oft können Museen nicht so frei, nicht so schnell agieren wie die Sammler, so besitzen sie die besten Werke. Diese Situation hat dabei auch ihre Kehrseite: Kunst sollte nicht ganz in der Hand von ein paar Sammlern liegen. Aber die Sammler sehen sich als die Schlüsselfiguren der Gesellschaft, ein wenig wie in der Vormoderne, als Familien als öffentliche Förderer auftreten.
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