Quelle: Sueddeutschezeitung.de
Datum: 22. April 2008
Referent: Federica Boldini
Datum: 22. April 2008
Referent: Federica Boldini
In diesem Artikel geht es um Padre Pio, den Kapuzinermönch aus San Giovanni Rotondo, der vor ein Paar Wochen exhumiert wurde. Der Artikel ist sehr interessant, denn, während Padre pio in Italien gelobt und geliebt wirdwerden er und seine Gläubiger viel kritisiert. Padre Pio ist überall in Italien. Das land ist voll von Heiligenbildern des stigmatisierten Kapuzinermönchs, der 1889 als armer Bauernsohn in Kmpanien geboren wurde und 1968 als populärer Wunderheiler starb. Padre Pios Stadt, San giovanni Rotondo in der Nähe von Foggia in Apulien, ist das meistbesuchte Pilgerzentrum in Europa. Sieben Millionen Menschen jährlich pilgern auf seinen Spuren, mehr als nach Lourdes. Nach Plänen des Architekten Renzo Piano haben die Pio-Brüder 2004 eine riesige Kirche errichten lassen. So denkt der Autor, dass Padre Pio ein enormer Wirtschaftsfaktor in der region ist. Er denkt auch, dass er ein Scharlatan war. Er zitiert das Buch von dem italienischen Historiker Sergio Luzzato und schreibt, dass die Heiligkeit und das Weltruf von Padre Pio auf seinen Stignata begründet sind, dass aber die Stignata falsch sind. Um seine Stigmata an den Hände zu verbergern, trug Pio dunkle Handschue, die er aber aus liturgischen Gründen während der Messe ablegen musste. Dann konnten die leute seine vernarbten Handfläche sehen. Aber nach Luzzato sollen Tropfen von Blut aus den Hände geflossen sein, um authentische stigmata zu sein. So denkt er dass, Padre Pio nur ein Betrüger war.
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