Presseschau vom 26.03.08
Quelle: Süddeutsche Zeitung, Samstag-Sonntag 8./9. März 2008
Referentin: Luisa Seneci
Der Artikel von Cornelia Bolesch stammt aus der Süddeutschen Zeitung vom Samstag-Sonntag 8./9. März 2008 und der Titel lautet „Frauen wollen der Welt Halt geben“.
Schon am Anfang ist ganz klar worum es in diesem Artikel geht : die Frauen und ihre Rolle in der politischen Welt.
Die Außenkommissarin der Europäischen Union, Benita Ferrero Wedner, hat nämlich eine Konferenz über „Frauen, die einer unsicheren Welt Halt geben“ gemacht.
Bei dieser Gelegenheit hat sie viele Frauen, die eine wichtige Rolle spielen, wie z.B. die ukrainische Ministerpräsidentin Julia Timoschenko, getroffen. Sie haben diese Gelegenheit genutzt, um über die Rolle der Frauen in der Welt zu sprechen. Sie stellen leider fest, dass wir noch in einer männlichen Welt leben. Aber sie sind nicht mehr einverstanden, sie wollen diese Lage grundlegend verändern. Die Frauen der Welt sind jetzt bereit ihre Qualitäten vorzuzeigen.
Sie glauben viel an die Vorteile, die die Frauen der Welt bringen könnten.
Die Frauen haben andere Begriffe als die Männer; sie glauben mehr an Frieden, und für sie ist Gewalt und Krieg keine Lösung der Weltprobleme.
Die Angelegenheit ist in dieser Hinsicht ganz klar: Sie wollen versteinerte Prinzipien und Ehrbegriffe aufbrechen, um die Welt zu verändern und zu verbessern. Aber in der politischen Welt stehen die Frauen noch in einem Randgebiet. In Europa sind die Frauen noch von Führungspositionen in Politik und Wirtschaft ausgeschlossen. Der Frauenanteil in Parlamenten und Regierungen der Eu-Staaten liegt im Durchschnitt bei nur 24 Prozent. Aber die Männer müssen die Wichtigkeit der Frauen erkennen, da die Frauen die Hälfte der Bevölkerung ausmachen.
Kommunistische Frauenrechtlerinnen haben z.B. den „Internationalen Frauentag“ erfunden um die Ungerechtigkeit der Welt aufzuzeigen. Und hier gibt es keine politischen Lager.
Noch so sehr wie heute sind die Frauen aktiv in Friedenprozessen gewesen. Man will ein Frauen-Netzwerk schaffen um eine Resolution zu finden: Ein solches Netzwerk gibt es bereits: Das heißt „Women World Leaders“ und zählt 35 Mitglieder. Darunter gibt es auch Kanzlerin Angela Merkel.
Die Straße ist noch lang und es gibt viel zu tun, aber die Entschlossenheit der Frauen kann jedes Hindernis niederreißen.
Samstag, 10. Mai 2008
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