Presseschau vom 12.03.08
Quelle: Süddeutsche Zeitung, Donnerstag 6. März 2008
Referentin: Luisa Seneci
Mein Artikel stammt aus der Süddeutschen Zeitung vom Donnerstag 8. März 2008, der Titel lautet „EU umwirbt den Balkan“.
Die Europäische Union will mit dem Balkan eine starke Kooperation schaffen und will den Balkan zu einer engen Anbindung an den Westen überzeugen.
Der EU-Erweiterungskommissar Olli Rehn glaubt fest an dieses Ziel: Die Europäische Union will in den nächsten Jahren vier Milliarden Euro zur Verfügung stellen, um das tägliche Leben der Bürger auf dem Balkan zu erleichtern.
Die Balkanländer sind für die EU-Perspektive ganz wichtig und Serbien spielt eine zentrale Rolle: Die EU hofft, dass die serbische Führung auch Ihre Meinung für die Unabhängigkeitserklärung des Kosovo betrachten will.
Die EU würde gern künftig eine Zivilgesellschaft auf dem Balkan unterstützen und dort europäische Partnerorganisationen schaffen.
Man braucht aber die Kooperation der Balkanländer um dies zu tun.
Dieser Artikel bringt den Willen der EU auf den zentralen Punkt: Um einen zivileren Staat zu schaffen, sollte man den Balkan ins Verkehrsnetz der Europäischen Union integrieren.
Für der EU-Verkehrkommissar Jacques Barrot ist der Aufbau von Straßen, Eisenbahnstrecken und Schiffsverbindungen der erste Schritt.
Alle Bürger auf dem Balkan können künftig ohne Visum nach Westeuropa fahren und seit 2008 gibt es schon einige Zahlungserleichterungen.
Die Bürger der Balkanländer brauchen jetzt noch 35 statt 60 Euro für ein Visum zu zahlen. Für Studenten und Rentner ist es umsonst.
Für Studenten gibt es noch weitere Hilfen: Das Stipendium für die Studenten, die im Erasmus-Mundus-Programm an EU-Universitäten studieren. In diesem Jahr ist es von 100 auf 500 Euro erhöhrt .
Samstag, 10. Mai 2008
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