Montag, 12. Mai 2008

Der Klimawandel gefährdet die Sicherheit Europas

Presseschau vom 12.03.2008

Quelle: http://www.faz.net/
Datum: 07.03.2008
Referent: Michela Gheruzzi

In diesem Artikel geht es um eine Studie der Europäischen Union über den Klimawandel. Der Autor beschreibt die Ergebnisse der Untersuchung, die von der EU-Kommission und dem EU-Ministerrat gemeinsam durchgeführt wurde.
Aus der Studie hat sich ein Bericht ergeben, in dem festgestellt wird, dass die Folgen des Klimawandels die Sicherheit der Europäischen Union stark bedrohen. Die EU warnt insbesondere vor den Auswirkungen der Erderwärmung, die auch bei begrenztem Temperaturanstieg sehr gefährlich für den Weltfrieden sein könnten. Auch die damit verbundenen klimatischen Phänomenen, wie zum Beispiel Überschwemmungen und Wassermangel, bringen die Bevölkerung in große Gefahr und können ihrerseits andere wichtige Probleme verursachen: um einige Beispiele anzugeben, könnte diese Situation zu Energieproblemen, zum Verschwinden von Staaten und zu einem stärkeren Migrationsdruck führen.
Laut des EU-Berichts seien die schwachen und armen Staaten der Dritten Welt die Regionen, die am meisten vom Klimawandel betroffen sind. Dort könne dieses Phänomen zu neuen Konflikten um Ressourcen führen oder die Spannungen zwischen verschiedenen etnischen Gruppen radikalisieren. Doch spiegeln sich die negativen Folgen des Klimawandels auch in den reicheren Ländern wider. Aus diesem Grund müsse die internationale Gemeinschaft diese Bedrohungen angehen. Die europäischen Länder, zum Beispiel, müssen sich auf ein wesentlich stärkeren Migrationsdruck aus schwachen Staaten einstellen und politisch aktiver werden, um den nahen Regionen wie Nordafrika und dem Nahen Osten zu helfen.
Der Bericht schlägt auch einige Lösungen vor, um diese schwierige Situation zu verbessern und die Folgen des Klimawandels zu lindern. Man spricht vor allem von einem besseren internationalen Informationsaustausch und der Schaffung von Frühwarnsystemen.
Nach der Meinung von bedeutenden EU-Diplomaten soll dieser Bericht beim nächsten EU-Gipfel offiziell gebilligt werden, um die Gefahren für Frieden und Sicherheit öffentlich zu machen.
Hintergrundinformationen
Klimawandel
Seit einigen Jahren stehen die Begriffe „Globale Erwärmung“ und „Klimawandel“ im Mittelpunkt der internationalen Debatte.
Um richtig zu verstehen, was man unter diesen zwei Phänomenen versteht, muss man zuerst die beiden Begriffe unterscheiden, weil sie eine verschiedene Bedeutung haben. Der erste Ausdruck bezeichnet die Klimaveränderung durch menschliche Einflüsse, während sich das zweite Wort auf die natürliche Veränderung des Klimas auf der Erde bezieht. In anderen Wörtern stellt der Klimawandel ein natürliches Phänomen dar, das seit Bestehen der Erde stattgefunden hat. Die gegenwärtig stattfindende globale Erwärmung kann als eine Klimaveränderung verstanden werden; diese ist aber überwiegend auf menschliche Einflüsse zurückzuführen.
Die Hauptursache der globalen Erwärmung ist der Treibhauseffekt, der vom Mensch durch den Ausstoß von Treibhausgasen verstärkt wird.
Mit dem Klimawandel sind viele Risiken verbunden. Das Phänomen übt nämlich ernste Auswirkungen auf Umwelt, menschliche Sicherheit, Gesundheit, und Wirtschaft aus.
Was die Umwelt betrifft, sind die Ökosysteme in großer Gefahr. Einige wichtige Veränderungen sind schon heute wahrzunehmen, wie verringerte Schneebedeckung, steigender Meeresspiegel und Gletscherschmelze. Durch die Erhöhung der globalen Durchschnittstemperatur kommt es häufiger in einigen Regionen der Welt zu extremen Dürren, schweren Überschwemmungen und gefährlichen Hurrikanen.
Die Schaffung einer Klimaschtuzpolitik ist wesentlich, um die globale Erwärmung zu verhindern und ihre Folgen zu mildern. Sowohl politische Maßnahmen auf globaler, regionaler und lokaler Ebene, als auch ein verantwortlicheres Verhalten seitens des Individuums können eine wichtige Rolle spielen.

Keine Kommentare: