Dienstag, 13. Mai 2008
Deutsche Autohersteller setzen auf China-Boom
Datum: 20. April 2008
Referent: Erika Galli
In diesem Artikel handelt es sich um die Entwicklungsmöglichkeiten der deutschen Unternehmen auf dem chinesischen Automarkt.
Der chinesische Markt wächst in diesem Bereich immer mehr und ist jetzt der dynamischste der Welt. Auf Grund seiner zweistelligen Wachstumraten denken die verschiedenen Wissenschaftler, dass er im Jahr 2015 der größte Automarkt der Welk sein wird.
Aus diesem Grund sind die deutschen Autohersteller der Meinung, dass China viele Gelegenheiten im Bereich des Autos anbietet. So haben sie an der Messe „Auto China“ in Peking teilgenommen, die vom 20. bis 28. April 2008 stattgefunden hat, und dort haben sie neue Modelle von Auto vorgeführt.
Zum Beispiel hat die Firma Volkswagen nur für den chinesischen Markt die zwei Modelle New Bora und Lavida entwickelt. Nach der Meinung des VW-Chefs wird der Absatz in 2 Jahren 1,5 Millionen Fahrzeugen betragen.
Aber auch andere wichtige deutsche Autohersteller halten den chinesischen Markt für interessant. In der Tat wollen Audi mit dem Geländewagen Q5, Mercedes-Benz mit dem GLK Modell und BMW mit dem Coupè X6 und der 1er-Reihe einen großere Anteil des chinesischen Markts gewinnen und die Konkurrenz überholen.
EU-Abgeordnete stellen zu viele dumme Fragen
Datum: 21. April 2008
Referent: Erika Galli
Jedes Jahr stellen die Parlamentarier der Europäischen Union etwa 8000 Fragen, die die Kommission beantworten muss. Das Problem ist, dass viele Fragen unsinnig sind, und das verursacht eine Verschwendung sowohl von Zeit als auch von Steuergeld und Arbeitskräfte.
Hier sind einige Beispiele für diese Fragen aufgelistet:
„Plant die Kommission neue Richtlinien für „islamische Autos“ mit eingebautem GPS, das ihnen den Weg nach Mekka zeigt?“
„Wie viele Flaschen Wasser haben die Angestellten der Europäischen Kommission im Jahr 2006 getrunken?“
„Gibt es einen EU-Kommissar, der sich den europäischen Bürgern verpflichtet fühlt, anzugeben, ob er schon einmal Cannabis oder andere illegale Drogen genommen hat?“
„Wie viele Tage im Jahr haben die Mitarbeiter der Generaldirektion Außenbeziehungen, die rund 3200 sind, auf Reisen verbracht? Wie hat sich das Reiseverhalten in den vergangenen zehn Jahren verändert?“
Die EU-Kommissare sind verpflichtet, alle Frage des Parlaments auf eine vertifte Weise zu beantworten. Aus diesem Grund plant die Parlamentsspitze eine Reform, um das Fragerecht der EU-Abgeordnete besser zu kontrollieren. In der Tat ist es jetzt nötig, die unsinnigen Fragen zu vermeiden und die Kompetenzbereiche der Parlamentarier zu definieren, um Geld und Zeit zu sparen.
Opel plant Billig-Auto aus Motorrad-Teilen
Datum: 9. Februar 2008
Referent: Erika Galli
Dieser Artikel handelt vom neuen Billig-Auto des Autoherstellers Opel. Nach der Vorstellung des indischen Automodells Tata Nano plant nämlich auch Opel die Herstellung von einem Stadtauto.
Um die Kosten und folglich die Preise des Autos zu senken, wird der Wagen aus preiswerten Komponenten von Motorrädern bestehen. Aus diesem Grund ist für die Realisierung des Billig-Autos eine Kooperation mit einem Zweiradhersteller nötig.
Opel-Chef Hans Demant beschäftigt sich mit der Vermarktung des Automobils, das voraussichtlich im Jahr 2009 verkauft wird. Das sparsame Modell wird mit motorradähnlichen Antriebssträngen in Verbindung mit einem Heckmotor beliefert sein.
Im Vergleich zum indischen Tata Nano, der rund 1700 Euro kostet, wird dieses Opel-Modell teurer sein. In der Tat wird der Preis etwa 8000 Euro betragen.
Auch Volkswagen plant ein neues billiges Automobil, dessen Preis sich auf rund 7000 Euro belaufen wird.
So bleibt der Tata Nano das billigste Auto der Welt.
Deutsche zahlen bei Strom und Gas drauf
Datum: 1. Februar 2008
Referent: Erika Galli
In diesem Artikel geht es um die Preisunterschiede von Strom und Gas unter den Staaten der Europäischen Union.
Am 31. Januar 2008 wurde das erste „Consumer Market Scoreboard“ von der Europäischen Kommission veröffentlicht, das die Preisdifferenzen von verschiedenen Produkten und Dienstleistungen in der EU zeigt. Aus dieser Forschung ergibt sich, dass die Deutsche für Strom und Gas mehr als die meisten europäischen Einwohner bezahlen. In der Tat liegt Deutschland bei den Energiekosten nur nach Irland, Luxemburg und Italien, während die deutschen Gaspreise niedriger nur als die von Schweden und Irland sind.
Andere Beispiele für Preisunterschiede in der Europäischen Union betreffen auch Lebensmittel und Telefonanbieter.
Die Kommission hat aber hervorgehoben, dass die Preisdifferenzen nicht mit der Wohlstandsebene zu tun haben. So werden die Statistiker in Zukunft eine jährliche Analyse durchführen, um die Situation in den unterschiedlichen Staaten zu untersuchen.
Diese Vergleichsstudien werden verschiedene Themen betrachten, wie zum Beispiel Preise, Produktsicherheit, Kundenzufriedenheit, Beschwerden von Verbraucherschützern. Das Ziel ist es nicht, Preise zu bestimmen, sondern Wettbewerbsprobleme zu betonen.
Ein Fünftel aller gefährlichen Produkte stammt aus Europa
Datum: 18. April 2008
Referent: Erika Galli
Hintergrundinformation: Rapex (Rapid Exchange of Information System) ist das Schnellwarnsystem der EU, das die Daten über die gefährlichen Konsumsgüter außer Lebens- und Arzneimitteln aus den Mitglieedstaaten sammelt. Das Ziel ist, die Gesundheit und die Sicherheit der Verbraucher zu schützen.
In diesem Artikel handelt es sich um die unterschiedlichen gefährlichen Produkte, die in der Europäischen Union vorhanden sind.
EU-Verbraucherkommissarin Meglena Kuneva hat den Jahresbericht des Europäischen Schnellwarnsystems Rapex vorgelegt, in dem die Anzahl der gefährlichen Produkte bestätigt wird. In der Tat haben die Aufsichtsbehörden der Mitgliedsstaaten 1065 unsichere Produkte aufgelistet, von denen mehr als ein Drittel Spielwaren und andere Gegenstände für Kinder war.
Ein Fünftel dieser gefährlichen Produkte stammt aus den Staaten der EU oder dem europäischen Wirtschaftsraum, wie Norwegen, Liechtenstein und Island. Deutschland ist aber der Staat, in dem die meisten Produkte hergestellt werden. In einigen Fällen wurden diese Waren verboten, in anderen wurde ihre Vermarktung eingeschränkt.
So hat die Europäische Kommission einige Maßnahmen ergriffen. In der Tat müssen jetzt die Mitgliedsstaaten die gefährlichen Produkte an das Schnellwarnsystem Rapex melden. Dieses Dokument stellt allen die Daten zur Verfügung, um die Gesundheit und die Sicherheit der verschiedenen Verbraucher zu gewährleisten.
EU meidet Begriff „Beitritt“ bei Türkei-Gesprächen
Quelle: www.welt.de
Datum: 10. Dezember 2007
Referent: Erika Galli
Da Frankreich kategorisch gegen die EU-Mitgliedschaft der Türkei ist, kann man nicht mehr von „Beittrit“ sprechen. In der Tat hat der französische Außenminister Bernard Kouchner entschieden, diesen Begriff nicht mehr zu verwenden. Deshalb wurde er in einem EU-Gipfelpapier verändert. Wenige Tage vor dem Gipfel der europäischen Staats- und Regierungschefs, der am Freitag in Brüssel stattfinden wird, handelt es sich nicht mehr um „Beitrittskonferenzen“ mit der Türkei, sondern um „Regierungskonferenzen“.
Das ist aber nicht nur ein Streit über die Benennungen; das wirkliche Problem ist die französische Ablehnung des EU-Beitritts der Türkei. Der schwedische Außenminister Carl Bildt ist der Meinung, dass das einen „Schritt rückwärts“ darstellt, und aus diesem Grund stellte er sich gegen die Begriffsänderung, aber erfolglos.
So werden die Beitrittsverhandlungen behindert, die im Oktober 2005 begonnen haben. Aber das hängt nicht nur von der Entscheidung Frankreichs ab, sondern auch von der Weigerung der türkischen Regierung, Häfen und Flughäfen für die griechische Republik Zypern zu öffnen. Aus diesem Grund sind türkische Anstrengungen nötig, um diese schwierige Situation zu überwinden und die grundlegenden Menschenrechte zu gewährleisten.
BMW leidet im ersten Quartal unter Belastungen durch Finanzkrise
Quelle: www.sueddeutsche.de
Datum: 29. April 2008 Referent: Evelina Scarlata
Im Artikel geht es um den Autobauer BMW, der im ersten Quartal 2008 wegen der internationalen Finanzkrise und Kosten für den geplanten Stellenabbau einen deutlichen Gewinnrückgang verbucht hat. Vorstandschef Norbert Reithofer sagte, dass der Konzern verschärfte wirtschaftliche Belastungen zu tragen hat und die Situation, insbesondere in den USA, derzeit schwierig ist. Die Prognosen für das Gesamtjahr bestätigte er aber. Dafür will BMW zwar weiter auf die Kosten achten, aber ohne weitere Stellenstreichungen auskommen. Über einen weiteren Stellenabbau hat BMW noch keine konkreten Pläne und schon gar keine Beschlüsse.
BMW hatte bereits vergangene Woche vor Belastungen in Höhe von 236 Millionen Euro gewarnt. Zur Begründung hieß es, im Zuge der Finanzmarktkrise seien vor allem in Nordamerika die Preise für Gebrauchtwagen gesunken und damit auch die Erlöse für Autos, die aus Leasingverträgen zurückkommen. Sollte es 2008 nicht zu einer Erholung der Märkte kommen, insbesondere bei Gebrauchtwagen, könnte es sein, dass BMW die Risikovorsorge erhöhen muss.
Neben den Auswirkungen der Finanzkrise fielen bei BMW auch Kosten für den geplanten Stellenabbau an: Die Kosten betrachten 40 Millionen Euro. BMW will bis 2012 sechs Milliarden Euro Kosten einsparen und hatte im Zuge dieses Programms Ende Februar auch den Abbau von 8100 Arbeitsplätzen angekündigt.
Insgesamt schlugen die Sondereffekte in Höhe von insgesamt 276 Millionen Euro im ersten Quartal deutlich aufs Ergebnis durch. Vor Zinsen und Steuern (EBIT) sank der Gewinn im Vergleich zum Vorjahr von 912 auf 827 Millionen Euro. Ohne die Belastungen hätte das Ergebnis laut BMW aber bei 1,063 Milliarden Euro gelegen. Der Vorsteuergewinn gab von 852 auf 641 Millionen Euro nach. Unterm Strich verdiente BMW mit 487 Millionen Euro 100 Millionen Euro weniger als im Vorjahr.
Besser sah es beim Umsatz aus. Er stieg angesichts der guten Verkaufszahlen um mehr als 11 Prozent auf knapp 13,3 Milliarden Euro. Im ersten Quartal war der Absatz der drei Konzernmarken BMW, Mini und Rolls-Royce um 5,6 Prozent auf knapp 352 000 Fahrzeuge gestiegen. Für den April zeichne sich ein Absatzwachstum im höheren einstelligen Prozentbereich ab.
Hintergrundinformation:
Die Bayerische Motorenwerke AG (BMW) ist ein deutscher Hersteller von Automobilen, Motorrädern und Motoren. Der Hauptsitz des Unternehmens befindet sich in München. Im Jahr 2006 erzielte es bei einem Umsatz von 48.999 Mrd. Euro einen Nettogewinn von 2.874 Mrd. Euro. Weltweit beschäftigt der Konzern 106.575 Mitarbeiter und fertigte 1.373.970 Automobile (davon 1.185.088 der Marke BMW) sowie 100.064 Motorräder. Die Aktie des Unternehmens ist im DAX an der Frankfurter Wertpapierbörse notiert.
Montag, 12. Mai 2008
Mobil telefonieren im Flugzeug künftig erlaubt
Quelle: www.faz.net
Datum: 07.04.2008
Referentin: Michela Gheruzzi
In diesem Artikel berichtet der Journalist über einen Vorschlag, der von der Europäischen Kommission vorgebracht wurde.
Anfangs April hat die EU-Kommission die rechtlichen Voraussetzungen für die Handynutzung im Flugzeug geschaffen. Das bedeutet, dass man künftig auch im Flugzeug telefonieren sowie SMS und E-mails versenden und empfangen dürfen soll. Aus technischer Sicht sei das möglich, nur wenn die Handys keinen Kontakt zu Antennen am Boden herstellen können; nach Vorgaben der EU-Kommission müsse man sich eines flugzeuginternen Netzes bedienen, das dann über Satellit eine Verbindung zu den herkömmlichen Netzen herstellt. Damit könne man Störungen bei Start und Landung verhindern.
Derzeit erlaubt nur die Fluglinie Emirates Airlines die Nutzung von Mobiltelefonen an Bord. In Deutschland ist sie schon seit März erlaubt, aber die beiden größten nationalen Fluggesellschaften, Lufthansa und Air Berlin, bleiben skeptisch. Sie haben dieses System getestet, haben aber bisher darauf verzichtet. Aus einer Umfrage habe sich nämlich ergeben, dass die Nutzung von Handys an Bord von vielen Passagieren als störend empfunden werde. Deshalb haben die zwei deutschen Unternehmen entschieden, ihren Passagieren die Handynutzung nicht zu erlauben.
Die zuständige Medienkommissarin Viviane Reding hat gesagt, dass der Vorschlag der Kommission nur eine Empfehlung an die Staaten sei und dass jede einzelne Fluggesellschaft selbst entscheiden könne, ob sie ihren Passagieren diese Dienstleistung anbieten wollte; die Kommission erwarte aber, dass die meisten Unternehmen in EU-Ländern diese Möglichkeit nutzen und dass sich auch Nachbarstaaten der Europäischen Union diesem System anschließen werden.
Hintergrundinformationen
VIVIANE REDING
Viviane Reding ist eine luxemburgische Journalistin und Politikerin. Sie ist in Esch-sur-Alzette im Jahr 1951 geboren und hat Humanwissenschaften an der Universität Sorbonne in Paris studiert.
Nach ihrem Studium arbeitete sie als Journalistin für die Zeitung „Luxemburger Wort“. Im Jahr 1979 ging sie für die christdemokratische Partei Luxemburgs in die Politik.
Zur Zeit ist sie Kommissarin in der vom Präsident Barroso geleiteten EU-Kommission. Ihre Karriere in der Europäischen Union begann aber im Jahr 1989, als sie zum Mitglied des Europäischen Parlaments wurde. Sie hat dieses Amt für zehn Jahre bekleidet. Im Jahr 1999 wurde sie Mitglied der Europäischen Kommission, wo sie zuständig für Bildung, Kultur, Jugend, Medien und Sport war. In der gegenwärtigen EU-Kommission ist sie Kommissarin für Informationsgesellschaft und Medien.
Der Klimawandel gefährdet die Sicherheit Europas
Quelle: http://www.faz.net/
Datum: 07.03.2008
Referent: Michela Gheruzzi
In diesem Artikel geht es um eine Studie der Europäischen Union über den Klimawandel. Der Autor beschreibt die Ergebnisse der Untersuchung, die von der EU-Kommission und dem EU-Ministerrat gemeinsam durchgeführt wurde.
Aus der Studie hat sich ein Bericht ergeben, in dem festgestellt wird, dass die Folgen des Klimawandels die Sicherheit der Europäischen Union stark bedrohen. Die EU warnt insbesondere vor den Auswirkungen der Erderwärmung, die auch bei begrenztem Temperaturanstieg sehr gefährlich für den Weltfrieden sein könnten. Auch die damit verbundenen klimatischen Phänomenen, wie zum Beispiel Überschwemmungen und Wassermangel, bringen die Bevölkerung in große Gefahr und können ihrerseits andere wichtige Probleme verursachen: um einige Beispiele anzugeben, könnte diese Situation zu Energieproblemen, zum Verschwinden von Staaten und zu einem stärkeren Migrationsdruck führen.
Laut des EU-Berichts seien die schwachen und armen Staaten der Dritten Welt die Regionen, die am meisten vom Klimawandel betroffen sind. Dort könne dieses Phänomen zu neuen Konflikten um Ressourcen führen oder die Spannungen zwischen verschiedenen etnischen Gruppen radikalisieren. Doch spiegeln sich die negativen Folgen des Klimawandels auch in den reicheren Ländern wider. Aus diesem Grund müsse die internationale Gemeinschaft diese Bedrohungen angehen. Die europäischen Länder, zum Beispiel, müssen sich auf ein wesentlich stärkeren Migrationsdruck aus schwachen Staaten einstellen und politisch aktiver werden, um den nahen Regionen wie Nordafrika und dem Nahen Osten zu helfen.
Der Bericht schlägt auch einige Lösungen vor, um diese schwierige Situation zu verbessern und die Folgen des Klimawandels zu lindern. Man spricht vor allem von einem besseren internationalen Informationsaustausch und der Schaffung von Frühwarnsystemen.
Nach der Meinung von bedeutenden EU-Diplomaten soll dieser Bericht beim nächsten EU-Gipfel offiziell gebilligt werden, um die Gefahren für Frieden und Sicherheit öffentlich zu machen.
Hintergrundinformationen
Klimawandel
Seit einigen Jahren stehen die Begriffe „Globale Erwärmung“ und „Klimawandel“ im Mittelpunkt der internationalen Debatte.
Um richtig zu verstehen, was man unter diesen zwei Phänomenen versteht, muss man zuerst die beiden Begriffe unterscheiden, weil sie eine verschiedene Bedeutung haben. Der erste Ausdruck bezeichnet die Klimaveränderung durch menschliche Einflüsse, während sich das zweite Wort auf die natürliche Veränderung des Klimas auf der Erde bezieht. In anderen Wörtern stellt der Klimawandel ein natürliches Phänomen dar, das seit Bestehen der Erde stattgefunden hat. Die gegenwärtig stattfindende globale Erwärmung kann als eine Klimaveränderung verstanden werden; diese ist aber überwiegend auf menschliche Einflüsse zurückzuführen.
Die Hauptursache der globalen Erwärmung ist der Treibhauseffekt, der vom Mensch durch den Ausstoß von Treibhausgasen verstärkt wird.
Mit dem Klimawandel sind viele Risiken verbunden. Das Phänomen übt nämlich ernste Auswirkungen auf Umwelt, menschliche Sicherheit, Gesundheit, und Wirtschaft aus.
Was die Umwelt betrifft, sind die Ökosysteme in großer Gefahr. Einige wichtige Veränderungen sind schon heute wahrzunehmen, wie verringerte Schneebedeckung, steigender Meeresspiegel und Gletscherschmelze. Durch die Erhöhung der globalen Durchschnittstemperatur kommt es häufiger in einigen Regionen der Welt zu extremen Dürren, schweren Überschwemmungen und gefährlichen Hurrikanen.
Die Schaffung einer Klimaschtuzpolitik ist wesentlich, um die globale Erwärmung zu verhindern und ihre Folgen zu mildern. Sowohl politische Maßnahmen auf globaler, regionaler und lokaler Ebene, als auch ein verantwortlicheres Verhalten seitens des Individuums können eine wichtige Rolle spielen.
”Wir werden sein wie die Träumenden” Gebrannte Sehnsucht
Datum: 23. April 2008
Referent: Cristina Tengattini

In Bad Hersfeld gibt es eine neue Ausstellung. Die Künstlerin heißt Doris Reim und kommt aus Berlin. Ihre Keramikskulpturen sind der Ausdruck von verschiedenen Lebensgefühlen. Die Skulpturen sind bunt oder naturbelassen, schmal oder üppig. Sie stellt Tanz, Stolz, innige Andacht und Meditation, Traum und Sehnsucht dar.
Alle Skulpturen sind Frauen, die Künstlerin wollte die universelle Frau vorstellen.
Die Besonderheit dieser Ausstellung ist, dass in der Ausstellungseröffnung die Keramikskulpturen in einer alltäglichen Situation präsentiert werden. Es heißt “Dinner & Art”, Abendessen und Kunst auf deutsch. Das Kunsthandwerk wird zusammen mit dem kulinarischen Genießen gestellt.
Die Ausstellung ist bis 30. April im Bad Hersfelder Ratskeller zu sehen.
Das Website der Ausstellung ist http://www.keramikwerkstatt-mansbach.de/ .
HINTERGRUND INFORMATIONEN
Wir finden Auskünfte auf dieser Ausstellung in den Lokalzeitungen, wie zum Beispiel Osthessen-news, meinstadt.de, Nordhessen und einige Zeitungen von Universitäten des Landes.
Doris Reim ist 1949 in Michendorf, bei Berlin, geboren. Sie hat Technische Zeichnerin gelernt und arbeitete bis vor 10 Jahren im öffentlichen Dienst in Berlin. Sie hat eine Tochter und ist verheiratet.
Sie hat viele Skulpturen gemacht, aber nicht nur, sie ist auch eine Malerin und eine Schriftstellerin. Ein des ihres Bücher heißt „Frauen berichten vom Kinderkriegen“.
Der Ort, wo die Ausstellung stattfindet, ist ein Restaurant (auf dem Bild) und ist ein außerordentlicher Ort, aber ich denke, dass die Künstlerin ihre Kunst an die Leuten heranbringen wollte. Sie will, dass ihre meditative "Skulpturen und Objekte", in Restaurants und Arztpraxen mitten in den Alltags-Lebensräumen von Menschen stehen.
25'000 Liter gepanschtes Olivenöl beschlagnahmt
Referent: Cristina Tengattini
Die italienische Polizei hat 25'000 Liter gepanschtes Olivenöl beschlagnahmt, es war als «reines Olivenöl» verkauft., aber in Wirklichkeit handelte es sich um billiges Pflanzenöl.
Das Öl war xu Exportieren: in die Schweiz und in die USA.
Die Polizei hat 25 Personen festgenommen und 14 Verdächtiche sind seien unter Hausarrest gestellt.
Die Behorden arbeiten auf diesem seit Oktober 2006. Damals beschwerten sich mehrere Konsumenten in Turin über die Qualität des von ihnen gekauften Olivenöls.
In den vergangenen Monaten berichten uns die Zeitungen über Dioxin-verseuchten Mozzarella Italien erschüttert. Hinzu kam ein Skandal um 70 Millionen Liter gepanschten Billigweins.
Das ist nur das letzte Skandal, dass das italienisches Qualitätsprodukt in eine Krisi stellt. Die Menschen im Ausland zweifel ob es sicher ist ein italienisches Produkt zu kaufen.
HINTERGRUNDINFORMATIONEN
Diese Artikel war auf viele Zeitungen und in viele Nachrichten des Tageszeitungen. Diese Artikel stammt aus der Schweiz, dann kommt die Auskunft auch auf deutsche Seiten, denn das Olivenöl sollte unter anderem auch nach Deutschland exportiert werden.
Alles Artikel sind fast gleich, auch der Titel ist gleich. Die Zeitungen haben die Nachricht von AFP genommen und dann haben sie veröffentlicht. Nur einige Zeitungen haben es ein bischen verändert.
Sonntag, 11. Mai 2008
Zug des Vergessens
Datum: 15. April 2008
Referent: Giovanna Capetti

Mager-Models in Kunst-Galerie
Datum: 11 März 2008
Referent: Giovanna Capetti

Hintergrund
Die Zwillingsforschung hat eindeutig eine familiäre Häufung der Erkrankung nachgewiesen, die genauen Gene konnten allerdings noch nicht gefunden werden. Die Forschung konzentriert sich zur Zeit besonders auf Gene, die im Zusammenhang mit dem Neurotransmitterer-System von Serotonin stehen.
Hinzu kommt eine Reihe von individuellen Umweltfaktoren. Allgemein sind dies Erfahrungen, die die überwiegend jungen weiblichen Patienten besonders auf ihr Aussehen und Gewicht sensibilisieren. Dies können kritische Kommentare von Familie und Freunden über das Essverhalten, Gewicht, etc. sein. Der kulturelle Druck auf Frauen schlank zu sein gehört auch in diesen Zusammenhang (Schönheitsideal). Eine Diät ist daher häufig ein Einstieg in diese Erkrankung.Ein ungünstiges Elternhaus („adverse parenting“) spielt ebenfalls eine Rolle, besonders schwerwiegend sind hierbei geringer Kontakt, hohe Erwartungen (Vermaschung) und Zwist zwischen den Elternteilen. Auch schwere psychische Traumatisierungen, wie z.B. sexueller Missbrauch in der Vorgeschichte, sind manchmal zu finden.
Ein schwaches Selbstbewusstsein und Perfektionismus sind Persönlichkeitszüge, die häufig schon vor Ausbruch der Erkrankung vorhanden sind.
Samstag, 10. Mai 2008
“Heiliger Scharlatan“
Datum: 22. April 2008
Referent: Federica Boldini
In diesem Artikel geht es um Padre Pio, den Kapuzinermönch aus San Giovanni Rotondo, der vor ein Paar Wochen exhumiert wurde. Der Artikel ist sehr interessant, denn, während Padre pio in Italien gelobt und geliebt wirdwerden er und seine Gläubiger viel kritisiert. Padre Pio ist überall in Italien. Das land ist voll von Heiligenbildern des stigmatisierten Kapuzinermönchs, der 1889 als armer Bauernsohn in Kmpanien geboren wurde und 1968 als populärer Wunderheiler starb. Padre Pios Stadt, San giovanni Rotondo in der Nähe von Foggia in Apulien, ist das meistbesuchte Pilgerzentrum in Europa. Sieben Millionen Menschen jährlich pilgern auf seinen Spuren, mehr als nach Lourdes. Nach Plänen des Architekten Renzo Piano haben die Pio-Brüder 2004 eine riesige Kirche errichten lassen. So denkt der Autor, dass Padre Pio ein enormer Wirtschaftsfaktor in der region ist. Er denkt auch, dass er ein Scharlatan war. Er zitiert das Buch von dem italienischen Historiker Sergio Luzzato und schreibt, dass die Heiligkeit und das Weltruf von Padre Pio auf seinen Stignata begründet sind, dass aber die Stignata falsch sind. Um seine Stigmata an den Hände zu verbergern, trug Pio dunkle Handschue, die er aber aus liturgischen Gründen während der Messe ablegen musste. Dann konnten die leute seine vernarbten Handfläche sehen. Aber nach Luzzato sollen Tropfen von Blut aus den Hände geflossen sein, um authentische stigmata zu sein. So denkt er dass, Padre Pio nur ein Betrüger war.Jeder baut sich sein Museum
Quelle: die Zeit
Datum: 3. April 2008
Referent: Federica Boldini
In diesem Artikel geht es um eine Mann, Christian Boros, der in Berlin aus einem Bunker ein Kunsthaus gemacht hat.Als Junge wollte er Museumsdirektor werden, so hat er sich ein 500 Quadratmeter Penthouse auf einen alten Bunker mitten in Berlin gebaut und 500 Quadratmeter Terrasse dazu. Hier hat er sein Privatmuseum, mit Werken von Elizabeth Peyton, Olafur Eliasson, Wolfgang Tillmans veranstaltet. Er nennt diesen Bunker „Renaissanceburg“, weil er, wie die Medici in der Renaissance, seine Werke öffentlich machen will. In Berlin haben auch andere drei Sammler, Heiner Bastian, Wilhelm Schürmann und Axel Haubrok ihre Kunst zugänglich gemacht. Mit dieser Eröffnungen wird die neue Macht deutlich, die die Sammler haben. Sie sind sehr reich und fachkundig und oft können Museen nicht so frei, nicht so schnell agieren wie die Sammler, so besitzen sie die besten Werke. Diese Situation hat dabei auch ihre Kehrseite: Kunst sollte nicht ganz in der Hand von ein paar Sammlern liegen. Aber die Sammler sehen sich als die Schlüsselfiguren der Gesellschaft, ein wenig wie in der Vormoderne, als Familien als öffentliche Förderer auftreten.
„Blue Card“ soll Fachkräftemangel beheben“ von Hendrik Kafsack und Sven Astheimer
Quelle: FAZ.net
Datum: 24.10.2007
Referent: Sara Parmeggiani
In diesem Artikel geht es um eine „Blue Card“ nach amerikanischem Vorbild, die als Plan der europäischen Kommission vorgestellt wurde. Aber die Regierungsparteien lehnten den Richtlinien-Entwurf für die Einführung der „Blue Card“ ab. Sie fordern, dass die bisherige Praxis erhalten bleibe, d.h. ein Arbeitnehmer aus dem Nicht-EU-Ausland nur dann einen Arbeitsplatz antreten darf, wenn dafür kein deutscher Arbeitnehmer zur Verfügung steht (Vorrangprüfung). Um Arbeitsgenehmigungen zu bekommen, soll ein Arbeitnehmer drei Dinge vorweisen müssen: einen Arbeitsvertrag, entsprechende Qualifikation und ein Gehalt. Wer diese Kriterien erfüllt, soll eine spezielle Aufenthalts- und Arbeitsgenehmigung erhalten. So hat er Anspruch auf die gleichen Steuervergünstigungen, Sozialleistungen und Pensionszahlungen wie EU-Bürger. Die „Blue Card“ müsste nach zwei Jahren neu beantragt werden.
Dagegen begrüßten Vertreter aus der Wirtschaft die Pläne der Kommission. Fachkräfte aus dem Ausland seien mehr als Lückenbüßer und stünden nicht in Konkurrenz zu hiesigen Arbeitnehmern. Mit der „Blue Card“ reagiere Brüssel auf die zunehmende Überalterung der Bevölkerung in vielen Ländern. Ziel der Initiative sei, geeignete Arbeiter in die EU zu holen.Auf dem deutschen Arbeitsmarkt zeichnet sich der Engpass immer deutlicher ab. In der Informations- und Telekommunikationsbranche sind bis zu 40 000 Stellen nicht besetzt. Vor allem fehlen Ingenieure, Mathematiker, Informatiker, Naturwissenschaftler und Techniker. Die Zahl der potentiellen Absolventen reicht nicht aus.
Hintergrundinformation:
Es geht um eine „Blue Card“ nach amerikanischem Vorbild, d.h einen Richtlinien-Entwurf, der die qualifizierten Arbeitsnehmern den Zugang nach Europa erleichtern sollte. Dieser Richtlinien-Entwurf wurde von EU-Justizkommissar Franco Frattini vorgestellt. Frattini will mit dem EU-Gegenstück zur amerikanischen „Green Card“ den Zuzug ausgebildeter Fachkräfte in die Union attraktiver machen. Derzeit wandern diese zu 85 Prozent in die USA oder Kanada aus. Die „Blue Card“ würde Fachpersonal erlauben, zwei Jahre in der EU zu arbeiten. Im Bedarfsfall könnte diese Aufenthalts- und Arbeitsbewilligung verlängert werden. Voraussetzung für das Funktionieren dieses Systems wäre allerdings, dass die EU-Staaten ihre nationale Einwanderungspolitik mehr einander anpassten.
Europäer finden die Regionalpolitik gut
Quelle: Website der europaeische Kommission
Datum: 07.03.08
Referent: Sara Parmeggiani
Die Europäer stehen der EU-Regionalpolitik positiv gegenüber: Das ist das Ergebnis einer Umfrage der EU-Kommision. Die EU- Bürger können auch in ihrer Umgebung Spuren der Regionalpolitik sehen – es könnte sich um eine neue Autobahn, Eisenbahnlinie oder Brücke handeln. Mehre hunderttausend Projekte, die Europas Regionen neues Leben einhauchen sollen, wurden und werden so aus EU-Mitteln finanziert. Dafür steht inzwischen mehr als ein Drittel des EU-Haushalts zur Verfügung.
Die Europäer sind mit dieser Politik im Allgemeinen zufrieden und froh darüber, dass sie ihrer Region wirklich etwas bringt. Sieben von zehn EU-Bürgern, die wissen, dass es die Regionalpolitik gibt, halten ihre Auswirkungen für positiv.
Es überrascht nicht, dass die Regionalpolitik in den Ländern am bekanntesten ist, die den größten Nutzen aus ihr ziehen, wie z.B Slowenien.
Die Befragten sind auch der Meinung, dass sie auch schwierigere Probleme wie Klimawandel, Globalisierung und Vergreisung der europäischen Bevölkerung anpacken sollte.
Die im Januar durchgeführte Erhebung bei 27 000 Europäern ist Teil einer öffentlichen Konsultation über die Zukunft der Regionalpolitik.
Hintergrundinformation:
Regionalpolitik dient zum Ausgleich der wirtschaftlichen und sozialen Unterschiede der verschiedenen Regionen der Europäischen Union.
Die Europäische Union besteht aus 27 Mitgliedstaaten, die einen Binnenmarkt und eine Gemeinschaft aus 493 Millionen Bürgern bilden. Zwischen den einzelnen Staaten und zwischen ihren 268 Regionen bestehen jedoch große wirtschaftliche und soziale Unterschiede.
Jede vierte Region hat ein BIP (Bruttoinlandsprodukt) pro Einwohner von unter 75% des Durchschnitts der EU-27.
Regionales BIP pro Einwohner der Regionen in der EU-25 im Jahr 2003.
Das Ziel der europäischen Regionalpolitik besteht darin, die Solidarität in der Europäischen Union durch die wirtschaftliche und soziale Kohäsion konkret umzusetzen, indem sie die Unterschiede im Entwicklungsstand der verschiedenen Regionen verringert.
Durch ihren speziellen Ansatz bringt die europäische Regionalpolitik den Projekten vor Ort einen „Mehrwert“. Sie hilft bei der Finanzierung von Projekten zu Gunsten der Regionen, der Städte und ihrer Bürger. Es wird beabsichtigt, Potenzial zu schaffen, um die Regionen zu mehr Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit zu führen. Die gesamte Regionalpolitik ist im Einklang mit den Prioritäten zu Gunsten des Wachstums und der Beschäftigung, die sich die Europäische Union gesetzt hat.
Bei der Festlegung der Förderfähigkeit der Regionen stützt sich die Kommission auf statistische Daten. Europa ist entsprechend der NUTS-Klassifikation (Systematik der Gebietseinheiten für die Statistik) in verschiedene Regionengruppen aufgeteilt. Die Mitgliedstaaten, deren Bruttoinlandsprodukt (BIP) pro Einwohner unter 90% des EU-Durchschnitts liegt, sind durch den Kohäsionsfonds förderfähig. Die Regionen der NUTS-Ebene 2, deren BIP (Bruttoinlandsprodukt) pro Einwohner unter 75% des EU-Durchschnitts liegt, sind im Rahmen des Ziels „Konvergenz“ förderfähig.
“ EU-Staaten stellen Terror-Aufrufe im Internet unter Strafe
Quelle: FAZ.net
Datum: 18.04.08
Referent: Sara Parmeggiani.
Der Aufruf, die Anwerbung und die Ausbildung zu Terroranschlägen sollen künftig EU-weit unter Strafe stehen. Die Justizminister der 27 EU-Staaten einigten sich am Freitag in Luxemburg auf die Grundzüge einer entsprechenden Regelung, die speziell Taten im Internet ins Visier nimmt.
Dieser EU-Beschluss ist eine Erweiterung eines EU-Beschlusses vom Juni 2002 und zielt vor allem auf das Internet: Wer auf dem Internet terroristische Propaganda oder Anleitungen zur Herstellung und zum Einsatz von Bomben verbreitet, soll in allen EU-Staaten bestraft werden.
Jedenfalls wird die Meinungsfreiheit nach Darstellung der EU-Kommission gewahrt
Gleichzeitig beschlossen die EU-Innenminister bei ihrem Treffen in Luxemburg einen Aktionsplan, der den Umgang mit Explosivstoffen sicherer machen soll.
Unter anderem soll ein EU-weites System geschaffen werden, dass die Behörden ständig über Vorfälle mit Sprengstoffen informiert. Gegen den Diebstahl von Material, das zum Bombenbau dienen kann, soll ein Frühwarnsystem helfen.
Die Frau, die alles kann und alles hat
Quelle: www.welt.de
Datum: 24. Februar 2008
Referent: Anita Bellini
Das Emschertal-Museum in Herne widmet jetzt der Puppe Barbie eine Ausstellung.
Barbie ist das meistverkaufte Spielzeug aller Zeiten und sie wird 2009 50 Jahre alt. „Diese Frau“ ist ohne Makel. Vollbusig, langbeinig, kann alles, trinkt nicht, raucht nicht und sieht, je älter sie wird, überhaupt nicht älter aus. Barbie ist ein Kindertraum, ein Männertraum, ein Frauentraum, ein zeitloses Kunstprodukt. Aus diesem Grund widmet das Emschertal-Museum Herne im Gewölbekeller des Schlosses Strükede eine Ausstellung mit dem Titel „Busy Girl - Barbie macht Karriere“. In der Tat hat Barbie viele Berufe ergriffen. In Vitrinen ist Barbie in rund 450 Variationen anzuschauen, von 1959 bis heute: als Ballerina, Modejournalistin, Model, Rockstar, Krankenschwester, Tierärztin oder Chirurgin, usw.
Barbie ist ewig jung, ewig erfolgreich und trendy. Dem US-Hersteller Mattel bringt Barbie jährlich 3,6 Milliarden Dollar ein. Das Museumpublikum lässt sich gerne mitreiβen und die Ausstellung ist bis 2010 gebucht.
Doch ist Barbie nur eine Projektionsfläche, eine Darstellerin, eine Stellvertreterin. Dies ist, wenn man so will, Barbies einziger Makel.
Hintergrund
Quelle: www.wikipedia.de
Die Barbie-Puppe ist die bekannteste und meistverkaufte Puppe der Welt und damit ein Spielzeugklassiker. Barbie ist ein eingetragenes Warenzeichnen der Firma Mattel.
In Deutschland hat die Marke Barbie einen Bekanntheitsgrad von 100%. Durchschnittlich besitz jedes Mädchen 7 Barbie-Puppen. Statisch gesehen werden drei Barbie-Puppen pro Sekunde verkauft.
Die Firma Mattel wurde 1945 vom Ehepaar Ruth und Elliott Handler sowie von Harold Matson gegründet. Nach dem Vorbild einer solchen deutschen Puppe, die Bild-Lilli, schaffte Frau Handler 1959 die erste Barbie, der sie den Namen ihrer Tochter d.h. Barbara gab.
Der kommerzielle Erfolg von Barbie beruht teilweise auf ihrer reichhaltigen Garderobe: die Puppe ging immer mit der Mode und trug die aktuellen Farben der Saison.
Barbie kommt in jedem Jahr in einem halben Dutzend Varianten auf den Markt. Ursprünglich waren diese Puppen alle hellhäutig. Seit 1980 gibt es die meisten Modelle auch in einer hispanischen und afroamerikanischen Version, um den Kindern aus diesen Ethnien Barbies in ihrer eigenen Hautfarbe zu bieten.
Es gibt auch Nebenfiguren in Barbies Welt: Verwandte, Freunde und Freundinnen wie Skipper, die kleine Schwester oder ihren festen Freund Ken.
Am Anfang war Barbie eine Luxuspuppe aus edlen Materialien, aber im Laufe der Zeit insbesondere ab den 70er Jahren wurde sie ein Massenspielzeug mit preiswerter Kleidung nach dem Massengeschmack. Außerdem ist sie ab der Mitte der 80er Jahren ein Sammelobjekt: die älteren Puppen wurden gesammelt und ihre Preisen stiegen. So werden neben den Spielpuppen auch Barbiepuppen produziert, die für den erwachsenen Sammler gedacht sind.
Bereits in den 60er Jahren erschienen Bücher, in denen Barbie die Hauptrolle spielte; diese gibt es heute noch. Seit 2001 ist Barbie auch ein Filmstar: jedes Jahr erscheint ein animierter Film, in dem Barbie und ihre Freunde Märchen und Fantasiegeschichten spielen.
Silvio Berlusconi verordnet Italien den Stillstand
Quelle: http://www.welt.de/
Datum: 20. April 2008
Referent: Anita Bellini
Warum noch einmal Berlusconi? Man stellt diese Frage. Aber nicht nur Berlusconi sondern auch Fini und Bossi wieder zusammen. Die drei Wiedergänger kennen sich aus älteren Tagen. Trotz der vergangenen Beschimpfungen und der Antagonismen verschiedener Interessen und Meinungen, versuchen die drei Politiker zum dritten Mal den Staat zu regieren und ein Bild von Harmonie und Geschlossenheit zu geben. Darunter kämpft Umberto Bossi seit den 80-er-Jahren mit Wucht und einer derben Sprache für einen unabhängigen Norden Italiens gegen den gefräβigen Süden, für den der Koalitionspartner Fini steht.
Außerdem sind nicht nur Probleme in der Koalition sondern auch in dem ganzen politischen System. „Welt on line“ schreibt von „Roma eterna“, d.h. alle wichtigtuenden Männer, die Ministerien, Behörden , Parteizentralen bevölkern. Niemand weiß, was sie eigentlich tun. So wird diese Regierung sowie die nächsten Regierungen sich mit diesem schweren Problem beschäftigen müssen.
Hintergrund
Seit 14 Jahren ist „Il Cavaliere“ auf der politischen Bühne
Quelle: http://www.welt.de/
Datum: 16. April 2008
1994: Im Januar beginnt Silvio Berlusconi seinen Einstieg in die Politik. Er tritt als Kandidat der Forza Italia bei der Wahl im März an, gewinnt und wird mit der Regierungsbildung beauftragt. Schon im Dezember tritt er wegen innenpolitischer Probleme zurück. Kommissarisch übernimmt Lamberto Dini die Regierung.
1996: Berlusconi verliert bei der Parlamentswahl gegen Romano Prodi. Trotz des „Interessenkonflikts“ seines Medienimperiums darf er seine drei Privatsender behalten.
2001: Berlusconi ist zurück als Spitzenkandidat des rechten Lagers für die Parlamentswahlen im Mai des Jahres. Dabei erreicht er die absolute Mehrheit in beiden Kammern.
2006: International ist Berlusconi auf seinem Höhepunkt aber er verliert im Juni die Parlamentswahlen gegen Prodi. Im Jahr darauf löst er die Forza Italia auf und gründet „Popolo delle Libertà“.
Miese Geschäfte
Quelle: www.sueddeutsche.de
Datum: 6. Dezember 2007
Referent: Cristina Bagnoli
Die Deutschen Autobauer sind in ein historisches Tief gefahren: Sie haben 2007 auf dem heimischen Absatzmarkt das schlechteste Ergebnis seit der Wiedervereinigung erreicht und nach del Präsidenten des Verbands der Automobilindustrie (VDA), Matthias Wissmann, wird es für 2008 wegen anhaltender Diskussionen über Klimaschutz nur ein leichtes Anziehen des Inlandmarktes auf 3,2 Millionen Fahrzeuge geben.
Der Grund der schwachen Zahlen für 2007 sind nach Wissmann die Erhöhung der Mehrwertsteuer, die kräftig gestiegenen Spritpreise und die Versicherung der Verbraucher über die künftige Ausgestaltung der Kfz-Steuer. Die Zulassungen dürften 2007 um neun Prozent auf etwa 3,16 Millionen Autos zurückgehen.
Der Autoverkauf in Deutschland war in den vergangenen beiden Jahren gesunken, aber die schwache Nachfrage im Inland wurde durch den Export ausgeglichen.
Im Inland leisten sich wegen der gestiegenen Preise für Kraftstoff seit 2005 wenige Autofahrer einen Neuwagen, außerdem beträgt das Durchschnittsalter eines privat genutzten Autos mehr als acht Jahre.Tätsächlich verlangt der VDA-Präsident von der Bundesregierung eine rasche Reform der Kfz-Steuer, die künftig am Kohlendioxid-Ausstoß statt am Hubraum eines Autos anknüpfen soll, um der Unsicherheit der Konsumenten zu begegnen.
Der kleine Grenzverkehr
Quelle: www.sueddeutsche.de
Datum: 25. November 2007
Referent: Cristina Bagnoli
Am 21. Dezember treten acht osteuropäische Länder dem Schengen-Abkommen bei. Also stets muss der Bundesinnenminister beschwichtigen, dass die Aufhebung von Kontrollen an deutschen Grenzübergängen nicht massenhaft Gewalttäter ins Land locken wird.
Wolfgang Schäuble von CDU hat angekündigt, dass es weiterhin viele Bundespolizisten in der Grenzregionen geben werde und dass die Kriminalität in Deutschland nicht steigen wird.
Kontrollen werden bei zivile Polisten in einem dreißig Kilometer breiten Streifen gemacht werden. Das System wurde nachdem Abbau der Grenzkontrollen zu Österreich in Bayern eingeführt und gilt als sehr wirkungsvolles Fahndungsmittel.
Verschieden sind die Meinungen über die grenzöffnung. Zum Beispiel stellt die Gewerkschaft der Polizei dagegen den Verlust von Sicherheit und protestiert dagegen, weil die Öffnung der Grenzen ihm viel zu früh kommt, tatsächlich, obwohl die Kollegen in Polen und Tschechien sich sehr bemüht haben, technisch nachzurüsten, werden alle Polizisten auf die gemeinsame Schengen Datei SIS 2 frühestens Ende 2008 zugreifen können.
Aber man muss betonen, dass die Polizisten der Nachbarländer auch die Zusammenarbeit längst geübt haben und dass auch es geregelt ist, wie die Polizisten die Straftäter, die auf die andere Seite der Grenze wechseln, nacheilen dürfen.
Eine Polizei für den Sport?
Quelle: www.faz.net
Datum: 29. November 2007
Referent: Cristina Bagnoli
Während in Brüssel Experten zur „Konferenz gegen Gewalt“ der Uefa und der Europäischen Kommission zusammenkommen, stoßen Fans von Lazio und Piräus in der Champions League in Rom aufeinander. Die Polizei verhindert mit Mühe eine Schlacht im Stadion.
Nach den Ereignissen, die letztes Jahr in Paris und Palermo geschehen sind, war neuer Uefa-Präsident Michel Platini bei EU-Kommissionpräsident Barroso vorstellig geworden, um eine europäische Sportpolizei zu fordern. Aber in Brüssel hat diese Idee sich nach Platini nun allmählich fortentwickelt.
Natürlich hat die Kommission Sympathie für Platinis Plan gezeigt, aber Justizkommissar Franco Frattini hat bei der Konferenz keine Andeutung einer neuen europäischen Institution zum Kampf gegen Gewalt im Sport gemacht, er hat die Rolle der EU als „Katalysator für Lösungen und Erfahrungsaustausch“ zwischen Nationalen und europäischen Einrichtungen umrissen. Hinzu kommt finanzielle Hilfe mit dem „Eu-Sechsjahresprogramm zur Prävention und Bekämpfung von Verbrechen“.
Die Mobilität der Gewalt wird durch ein Europa ohne Grenzen gefördert, also will Platini Stadionverbote, die europaweit gelten, für Gewalttäter fordern, um EU-Standard für Stadien zu erreichen. Aber er macht sich Sorgen über den Zustand des Verfalls in bestimmten Ländern. Das Problem ist für ihn ein Problem der Politik, weil Gewalt ein gesellschaftliches Problem ist. Nach Platini ist der Fußball nur eine Geisel der Gewalt und muss befreit werden.
GRENZÜBERGANG NACH 44 JAHREN WIEDER OFFEN
Quelle: www.welt.de
Datum: 3.04.08
Referent: Corbellini Stefania
In diesem Artikel geht es um die Eröffnung des Grenzüberganges in der geteilten Hauptstadt Zyperns. Nach 44 Jahren ist der Übergang in der Ledras Straße in Nikosia wiedereröffnet worden. Als erste Passanten trafen sie sich Vertreter der Regierungen beider Seiten in der Mitte der Straße. Es ist ein bedeutender Moment, weil es den Weg für eine Lösung der Zypernfrage ebnen kann.
Viele Bewohner aus beiden Stadteilen nahmen an dem kurzen Zeremonien teil. Sie haben ständig wiederholt, dass sie Frieden und wieder zusammenleben wollen. Dann strömten sie in die Pufferzone und besichtigten die zerschossen Gebäude an der Einkaufsstraße.
Der Grenzübergang galt als Symbol für die Teilung der Insel in einen griechischen und einen türkischen Teil. Er war 1964 offiziell geschlossen worden. Jetzt ist er der fünfte, der seit 2003 geöffnet wird.
Seit 1974 ist Zypern in den griechischen und in den türkischen Teil geteilt. Aber nur die griechische Republik gehört seit 2004 zu der europäischen Union. Im Norden liegt die „Türkische Republik Nordzypern“, die nur von der Türkei anerkannt wird.
EU STIMMT ABKOMMEN MIT SERBIEN ZU
Quelle: www.faz.net
Datum: 29.04.08
Referent: Corbellini Stefania
Die europäischen Außenminister haben sich am Dienstag in Luxemburg auf eine Unterzeichnung des Stabilisierungs- und Assoziierungsabkommen mit Serbien geeinigt.
Aber das Abkommen nur wird in Kraft treten, wenn Serbien mit dem UN-Kriegsverbrechertribunal in Den Haag zusammenarbeitet. Das hat der niederländische Außenminister Verhagen stark wiederholt: Die erste und wichtigste Bedingung für das Abkommen ist, dass Belgrad den wegen Kriegsverbrecher angeklagten früheren bosnisch-serbischen Militärchef Ratko Mladic ausliefert.
Die Niederlande aber auch Belgien erklären sich bereit, die Vereinbarung zu unterzeichnen, wenn Serbien mit den Haag kooperiert, weil die Bestrafung der serbischen Kriegsverbrecher ein innenpolitisches Thema für die Niederlande ist, denn ihre UN-Truppen ließen das Massaker unter Mladics Führung an 8000 bosnischen Muslimen 1995 zu.
Zwei Wochen vor der Parlamentswahl in Serbien will die europäische Union die politische Verbindung zu Serbien stärken. Das Abkommen ist ein wichtiger Moment für die Beitrittsverhandlungen Serbiens mit der EU.
EU-STAATEN STELLEN TERROR-AUFRUFE IM INTERNET UNTER STRAFE
Quelle: FAZ 18 April 2008
Referentin: Luisa Seneci
Der Artikel stammt aus der Faz vom Freitag 18. April 2008 und der Titel lautet „EU-Staaten stellen Terror-Aufrufe im Internet unter Strafe“.
Das Thema ist ganz klar: die Europäische Union will zukünftig jede Anwerbung, Aufruf oder Ausbildung zu Terroranschlägen bestrafen. Über dieses Thema haben die Justizminister der 27 EU-Staaten am Freitag den 18. April gesprochen.
Die Europäische Union will eine Regelung gegen die Terror-Aufrufe im Internet fertig machen.
Deutschland ist nach Aussagen der Bundesministerin Brigitte Zypries schon vorbereitet: Wer Anleitungen zum Bombenbau auf einen deutschen Internet-Server stellt, wird auch heute bestraft. Aber die 27 Eu-Staaten müssen eine Einigung finden um Terroristen zu bekämpfen. Das Problem liegt vor allem im Internet: Wer dort terroristische Propaganda oder Anleitung zur Herstellung von Bomben verbreitet, soll in allen EU-Staaten bestraft werden. Das ist nur der Schritt zur Verhütung des Terrorismus. Das Thema ist aber nicht nur der Kampf gegen terroristische Propaganda, man will auch einen Aktionsplan gegen Bombenbau machen. Man will ein EU-weites System schaffen, das die Behörden über den Umgang mit Sprengstoffen informiert. In dieser Konferenz hat man zum Beispiel über ein Frühwarnsystem gesprochen- Es kann der Polizei bei Untersuchungen über den Diebstahl von Material, das zum Bombenbau dienen kann, helfen.
FRAUEN WOLLEN DER WELT HALT GEBEN
Quelle: Süddeutsche Zeitung, Samstag-Sonntag 8./9. März 2008
Referentin: Luisa Seneci
Der Artikel von Cornelia Bolesch stammt aus der Süddeutschen Zeitung vom Samstag-Sonntag 8./9. März 2008 und der Titel lautet „Frauen wollen der Welt Halt geben“.
Schon am Anfang ist ganz klar worum es in diesem Artikel geht : die Frauen und ihre Rolle in der politischen Welt.
Die Außenkommissarin der Europäischen Union, Benita Ferrero Wedner, hat nämlich eine Konferenz über „Frauen, die einer unsicheren Welt Halt geben“ gemacht.
Bei dieser Gelegenheit hat sie viele Frauen, die eine wichtige Rolle spielen, wie z.B. die ukrainische Ministerpräsidentin Julia Timoschenko, getroffen. Sie haben diese Gelegenheit genutzt, um über die Rolle der Frauen in der Welt zu sprechen. Sie stellen leider fest, dass wir noch in einer männlichen Welt leben. Aber sie sind nicht mehr einverstanden, sie wollen diese Lage grundlegend verändern. Die Frauen der Welt sind jetzt bereit ihre Qualitäten vorzuzeigen.
Sie glauben viel an die Vorteile, die die Frauen der Welt bringen könnten.
Die Frauen haben andere Begriffe als die Männer; sie glauben mehr an Frieden, und für sie ist Gewalt und Krieg keine Lösung der Weltprobleme.
Die Angelegenheit ist in dieser Hinsicht ganz klar: Sie wollen versteinerte Prinzipien und Ehrbegriffe aufbrechen, um die Welt zu verändern und zu verbessern. Aber in der politischen Welt stehen die Frauen noch in einem Randgebiet. In Europa sind die Frauen noch von Führungspositionen in Politik und Wirtschaft ausgeschlossen. Der Frauenanteil in Parlamenten und Regierungen der Eu-Staaten liegt im Durchschnitt bei nur 24 Prozent. Aber die Männer müssen die Wichtigkeit der Frauen erkennen, da die Frauen die Hälfte der Bevölkerung ausmachen.
Kommunistische Frauenrechtlerinnen haben z.B. den „Internationalen Frauentag“ erfunden um die Ungerechtigkeit der Welt aufzuzeigen. Und hier gibt es keine politischen Lager.
Noch so sehr wie heute sind die Frauen aktiv in Friedenprozessen gewesen. Man will ein Frauen-Netzwerk schaffen um eine Resolution zu finden: Ein solches Netzwerk gibt es bereits: Das heißt „Women World Leaders“ und zählt 35 Mitglieder. Darunter gibt es auch Kanzlerin Angela Merkel.
Die Straße ist noch lang und es gibt viel zu tun, aber die Entschlossenheit der Frauen kann jedes Hindernis niederreißen.
EU UMWIRBT DEN BALKAN
Quelle: Süddeutsche Zeitung, Donnerstag 6. März 2008
Referentin: Luisa Seneci
Mein Artikel stammt aus der Süddeutschen Zeitung vom Donnerstag 8. März 2008, der Titel lautet „EU umwirbt den Balkan“.
Die Europäische Union will mit dem Balkan eine starke Kooperation schaffen und will den Balkan zu einer engen Anbindung an den Westen überzeugen.
Der EU-Erweiterungskommissar Olli Rehn glaubt fest an dieses Ziel: Die Europäische Union will in den nächsten Jahren vier Milliarden Euro zur Verfügung stellen, um das tägliche Leben der Bürger auf dem Balkan zu erleichtern.
Die Balkanländer sind für die EU-Perspektive ganz wichtig und Serbien spielt eine zentrale Rolle: Die EU hofft, dass die serbische Führung auch Ihre Meinung für die Unabhängigkeitserklärung des Kosovo betrachten will.
Die EU würde gern künftig eine Zivilgesellschaft auf dem Balkan unterstützen und dort europäische Partnerorganisationen schaffen.
Man braucht aber die Kooperation der Balkanländer um dies zu tun.
Dieser Artikel bringt den Willen der EU auf den zentralen Punkt: Um einen zivileren Staat zu schaffen, sollte man den Balkan ins Verkehrsnetz der Europäischen Union integrieren.
Für der EU-Verkehrkommissar Jacques Barrot ist der Aufbau von Straßen, Eisenbahnstrecken und Schiffsverbindungen der erste Schritt.
Alle Bürger auf dem Balkan können künftig ohne Visum nach Westeuropa fahren und seit 2008 gibt es schon einige Zahlungserleichterungen.
Die Bürger der Balkanländer brauchen jetzt noch 35 statt 60 Euro für ein Visum zu zahlen. Für Studenten und Rentner ist es umsonst.
Für Studenten gibt es noch weitere Hilfen: Das Stipendium für die Studenten, die im Erasmus-Mundus-Programm an EU-Universitäten studieren. In diesem Jahr ist es von 100 auf 500 Euro erhöhrt .
Donnerstag, 8. Mai 2008
EU gegen Sonderrechte für Christen
Titel: EU gegen Sonderrechte für Christen
Quelle: http://www.faz.de/
Referentin: Sara Passigato
Beim Treffen der EU-Innenminister hat Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble (CDU) eine vorübergehende Aufnahme verfolgter Christen aus dem Irak vorgeschlagen, aber sein Vorschlag ist auf Skepsis gestossen.
Luxemburg halte Schäubles Vorschlag für zu selektiv, weil die EU Flüchtlinge ungeachtet ihrer Religion oder Rassen aufnehmen und ihnen Asyl gewähren muss. In Irak sind auch andere Minderheiten gefährdet, deshalb kann die EU das Asylrecht nicht nur auf diese Gruppe beschränken.
Trotzdem wurde Schäubles Initiative zur Aufnahme christilicher Irak- Flüchtlinge in der evangelischen Kirche mit Begeisterung begrüßt.
Nach Angaben des deutschen Bundesinnenministeriums ist der Irak derzet das Hauptherkunftsland von Asylanten.
Wir konnten es schon mal
Quelle: http://www.sueddeutsche.de/
Referent: Sara Passigato

"Die Isetta.Am 5. März 1955 stellte BMW seine kleine "Asphaltblase" vor, deren Fronttür wie bei einem Kühlschrank nach vorne aufklappte."
Am 10. Januar wurde der neue Kleinwagen des indischen Automobilherstellers Tata Motors auf der New Delhi Auto Expo vorgestellt. Das Auto heißt Tata Nano und seine bedeutendste Eigenheit ist der Preis. Tatsächlich ist Tata Nano mit einem Kaufpreis von etwa 1.400 € billigste Auto der Welt.
Aber der Kleinwagen ist preiswert wegen billiger Technik und reduzierter Sicherheitskonzepte (ohne ESP, Airbags und ABS.) Auf allen Automessen weltweit hat der indische Kleinwagen den etablierten Herstellern die Schau gestohlen. Während europäische und amerikanische Automanager Tata Nano bestaunten, glaubt der Textverfasser, dass es nie nach Deutschland rollen wird.
Der Autor ist der Meinung, dass billige Kleinwagen keine neue Idee sind. Schon in den Jahrzehnten nach dem Krieg Hochkonjunktur verkauften sich in Deutschland Billig- und Kleinautos wie der VW Käfer, die Lloyds von Borgward und die Isetta von BMW.
Dem Textverfasser zufolge hat Tata Nano nicht viel mehr zu bieten als deutsche Kleinwagen von den fünfziger Jahren. Während nach dem Krieg der Kaufpreis das einzige und entscheidende Kriterium war, verlangen die Kunden heutzutage nicht nur niedrige Preise sondern auch Sicherheit und Zuverlässigkeit. Aus diesem Grund vermutet der Autor, Tata Nano habe in Deutschland keinen Erfolg.
EU RUFT NICHT ZUM OLYMPIA-BOYKOTT AUF
Quelle: www.spiegel.de
Datum: 29.3.08
Referent: Corbellini Stefania
Die europäische Union verzichtet auf einen gemeinsamen Boykottaufruf für die olympischen Spiele in Peking.
Die EU-Außenminister haben sich in Brdo, Kosovo, getroffen. In ihrer Abschlusserklärung zum Treffen steht ein Appell an das geistliche Oberhaupt der Tibeter, den Dalai Lama, und die chinesische Führung zu einem „konstruktiven Dialog“.
Die Ursache war das harte Durchgreifen der chinesischen Sicherheitskräfte gegen Demonstranten in Tibet, das die Frage eines Boykotts aufgeworfen hat.
Die großen EU-Staaten wie Deutschland, Frankreich und Großbritanien haben schon einen Boykott der Spiele abgelehnt. Der deutsche Außenminister Steinmeier sagte, dass eine politische Instrumentalisierung des Sports keine angemessene Reaktion sei. Der französische Außenminister Kouchner hat hinzugefügt, dass niemand für einen Boykott der Spiele sein solle. Der tschechische Außenminister Schwarzenberg ist nicht damit einverstanden. Er forderte, dass alle Politiker der europäische Union die Eröffnungsfeier boykottieren sollen und er hat sie „unsinnige Zeremonien“ genannt.
Einerseits haben sich mehrere Mitgliedsstaaten über die Teilnahme an der Eröffnungsveranstaltung noch nicht entschieden, andererseits haben Politiker aus Polen und Tschechien schon erklärt, sie werden der Eröffnungsfeier fernbleiben.
Mittwoch, 7. Mai 2008
Fit für die Globalisierung?
Quelle: www.ec.europa.eu/deutschland
Datum: 17. April 2008
Referent: Evelina Scarlata
In diesem Artikel geht es um eine Studie der europäischen Union, die einer Konferenz über die Globalisierung zugrunde liegt. Der Titel der Studie heißt „Ist das soziale Europa gut für die Globalisierung aufgestellt?“
Die Konferenz fand in Brüssel statt und befasste sich mit Chancen und Risiken der Globalisierung. Sie ist eher eine Chance für zusätzliches Wirtschaftswachstum als eine Bedrohung des sozialen Europa.
An der Erstellung der Studie waren fünf europäische Wirtschaftsforschungsinstitute beteiligt, darunter auch das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) in Berlin. Die Wissenschaftler warnen davor, auf die Globalisierungsfolgen nur zu reagieren oder Wirtschaftszweige zu retten, die im globalen Konkurrenzkampf nicht mehr zu halten sind. Der Kern einer sozialpolitischen Antwort liegt auf den folgenden Gebieten: Erziehung und Ausbildung, Einwanderungs- und Integrationspolitik, Arbeitsmarktreformen und eine aktivierende Sozialpolitik. Nicht reagieren, agieren und vorbeugen sei die Devise. Der Bericht räumt ein, dass viele Menschen befürchten, die Globalisierung könne den Lebensstandard unterminieren, den sich die Europäer nach dem Zweiten Weltkrieg aufgebaut haben. Das geht aus Umfragen hervor, nach denen eine Mehrheit der Europäer meint, die Globalisierung bedrohe ihre Arbeitsplätze und führe zu niedrigeren Sozialstandards.
Zwar sei der Weg in die Globalisierung holprig. Politische Eingriffe, die ausgleichend und justierend wirken, seien daher notwendig. Die Botschaft an die Entscheidungsträger lautet, die Wirtschaft für den Wettbewerb in der globalisierten Welt fit zu machen, die Kosten für den ökonomischen und sozialen Wandel zu erkennen sowie gegebenenfalls Umstrukturierungen vorzunehmen.
Die Globalisierungsgewinne können über Regionen, Länder und Bevölkerungsgruppen ungleich verteilt sein. Die negativen Folgen sind auf kurze Sicht spürbar, während die Vorteile sich erst langfristig abzeichnen. Und sie stellen sich nicht automatisch ein, sondern hängen von einer erfolgreichen Anpassung an die neuen Bedingungen ab. Sozialpolitik müsse vor allem eine Antwort auf den demographischen Wandel finden. Und auch dabei biete wiederum die Globalisierung neue Chancen.
Hintergrundinformation:
Die Globalisierung ist ein historischer Prozess, das Ergebnis menschlicher Innovation und technologischen Fortschritts. Sie bezieht sich auf die steigende Integration der Volkswirtschaften auf der ganzen Welt, insbesondere der Handels- und Finanzströme. Der Ausdruck „Globalisierung“ bezieht sich auch auf die Bewegung von Menschen (Arbeitskräften) und Wissen (Technologie) über internationale Grenzen hinweg, aber auch auf den freien Waren-, Kapital- und Dienstleistungsverkehr. Außerdem gibt es auch breitere kulturelle, politische und ökologische Dimensionen der Globalisierung.
AMI endet mit 293.000 Besuchern
Quelle: www.7-forum.com
Datum: 13. April 2008
Referent: Evelina Scarlata
In diesem Artikel geht es um die internationale Messe AMI (Auto Mobil International), die mit einem kräftigen Besucherplus von 8,5 Prozent am 13. April in Leipzig endete. Insgesamt waren 293.000 Gäste aus 50 Ländern auf dem Leipziger Messegelände (voriges Jahr waren es 270.000), um sich die Neuheiten der 498 Aussteller aus 17 Ländern anzuschauen, darunter über 100 Welt-, Europa- und Deutschlandpremieren.
Der Messechef sagte, dass die AMI mit diesem exzellenten Ergebnis die Erwartungen der Aussteller und Besucher übertroffen hat. Außerdem hat die AMI erneut an Qualität und Quantität zugelegt. Die beste Voraussetzung dafür ist, dass die Konjunktur weiter zulegt. Das belegt auch die offizielle Besucherumfrage: Mehr als 50 Prozent der AMI-Besucher möchten in den nächsten 24 Monaten ein neues Fahrzeug anschaffen, für 81 Prozent der Befragten sind die Themen Klimaschutz und Emissionen entscheidende Kaufargumente und über 90 Prozent der Befragten fühlten sich an den Messeständen der AMI zu diesen Bereichen gut informiert.Der Präsident des Verbandes der Internationalen Kraftfahrzeughersteller fügte hinzu, dass auf der AMI 2008 wieder „die Lust aufs Auto“ zu spüren war. Ferner fühlten sich Besucher gut informiert und konnten aus einer riesigen Palette umweltschonender, spritsparender und attraktiver Autos wählen konnte.
Was Die Zahl ausländischer Besucher betrifft, konnte AMI ihren überregionalen und internationalen Einzugsbereich deutlich erweitern. Die Anzahl der ausländischen Besucher, vor allem aus Polen und Tschechien, summierte sich auf fast 30.000 (voriges Jahr: 24.000) und entsprechend intensiv war die Anzahl der Kontakte mit Besuchern aus Mittel- und Osteuropa. Laut offizieller Ausstellerbefragung haben 69 Prozent der Aussteller Gespräche mit polnischen und 59 Prozent mit tschechischen Gästen geführt; 46 Prozent der Aussteller berichteten über Gespräche mit Besuchern aus weiteren mittel- und osteuropäischen Staaten, darunter vor allem aus Lettland, Russland, der Slowakei, der Ukraine und Weißrussland. Das Gleiche gilt für die Medienresonanz. Zur AMI und AMITEC waren über 2.000 Journalisten aus 17 Ländern akkreditiert, darunter allein 190 Medienvertreter aus Polen, Tschechien und Russland.
Die AMI hat ihr überregionales Einzugsgebiet erneut erweitert: 57 Prozent der Besucher hatten einen Anreiseweg von mehr als 100 Kilometern, ein Fünftel aller Besucher reiste aus einer Entfernung von mehr als 300 Kilometern nach Leipzig an. Deutlich erhöht haben sich insbesondere die Besucherzahlen aus Bayern und Niedersachsen.
Leipzig war auch 2008 die Plattform für alternative Antriebsarten und die der umweltgerechteren Automobiltechnologien. Die Aussteller haben damit sowohl einen beispielhaften als auch einen sachlichen und lösungsorientierten Beitrag zur CO2-Diskussion geleistet und die ganze Palette umweltschonender Technologien von Erd- und Flüssiggas über Hybrid und Wasserstoff, sparsamen Dieselmotoren bis hin zu Bioethanolantrieben gezeigt.
Großen Zuspruch erhielten die verschiedenen Aktionstage für spezielle Besuchergruppen. Zum Beispiel waren fast 6.650 Taxifahrer und -unternehmer am „Taxitag“ auf der Messe. Besonders erfolgreich war der „Tag für Berufseinsteiger“: Über 13.000 Schüler, Azubis und Studenten nutzten die Chance, sich rund um die Themen Ausbildung und Karriere in der Automobilwirtschaft zu informieren.
Hintergrundinformationen:
Die AMI kann als die wichtigste Automobilmesse in Deutschland und in Mitteleuropa im Jahre 2008 bezeichnet werden. Vom 5. bis 13. April 2008 präsentieren auf dem Mitteleuropäischen Automobilsalon rund 500 Aussteller auf 130.000 Quadratmetern einen Überblick über Neuheiten und Entwicklungsstand der internationalen Automobilbranche. Gleichzeitig schärft die AMI 2008 ihr Profil als zentrale Plattform für alternative Antriebsarten und umweltgerechtere Automobiltechnologien. Beispielhaft stehen hierfür die geplanten umfangreichen Gemeinschaftspräsentationen zu den Themen Erd- und Autogas sowie die AMI-Spritsparstunde.
Volkswagen denkt an das Jahr 2018
Quelle: http://www.faz.net/
Datum: 17.11.2007
Referentin: Michela Gheruzzi
In diesem Artikel geht es um die Pläne des deutschen Autoherstellers Volkswagen für die nächsten zehn Jahre.
Der VW-Vorstandsvorsitzende Martin Winterkorn hat im November dem Aufsichtsrat einen Zehn-Jahres-Plan vorgelegt, in dem die Unternehmensstrategie auf langfristiges Wachstum orientiert wird.
Laut dieser Planung sei das wichtigste Ziel des größten europäischen Autokonzerns, sofort ab 2008 die Produktion in seinem Stammwerk Wolfsburg zu erhöhen, wo ungefähr 100.000 Wagen mehr als im Jahr 2007 hergestellt werden sollten. Außerdem ist die neue Investionsplanung für die Jahre 2008 bis 2010 beschlossen worden. Die Unternehmensführung habe entschieden, die Investionsquote im Vergleich zum Jahr 2007 zu erhöhen, um ein wettbewerbsfähiges Niveau zu errreichen und die starke Konkurrenz der anderen Autohersteller zu schlagen. Deshalb werde die Firma in den nächsten drei Jahren 28,9 Milliarden Euro investieren: Volkswagen will sowohl neue zusätzliche Modelle und innovative Technologien entwickeln, als auch in den russischen und indischen Markt investieren.
Den kritischen Punkt der zukünftigen VW-Strategie stellt aber der nordamerikanische Markt dar. Hier läuft das Geschäft des deutschen Unternehmens schon seit Jahren sehr schlecht. Im Jahr 2006 hat VW einen operativen Verlust von 607 Milliarden Euro eingefahren, und der Vorstand kann nicht dafür garantieren, dass die Firma in den USA bis 2009 die Gewinnschwelle erreicht. Um eine Lösung für diese schwierige Situation zu finden und das VW-Geschäft auf dem nordamerikanischen Markt zu verbessern, habe die Führung vor, eine eigene Produktion in Amerika aufzubauen. Auf diese Weise könnte VW nicht nur ein Absatzvolumen von einer Million Autos erzielen, sondern auch die schädigenden Effekte der Dollar-Schwäche verringern.
Audi stellt 1000 Autos für die Olympischen Spiele in China bereit - dem stärksten Auslandsmarkt der VW-Luxusmarke.
Quelle: http://www.faz.de
Datum: 11.03.2008
Referent: Michela Gheruzzi
In diesem Zeitungsartikel geht es um den deutschen Autohersteller Audi, der dem VW-Konzern gehört. Im Mittelpunkt des Artikels steht die wesentliche Rolle, die der chienesische Markt für die Geschäfte des deutschen Unternehmens spielt.
China stellt den stärksten Auslandsmarkt der Luxusmarke Audi dar. Auf diesem Markt hat der Autobauer ein großes Wachstum erlebt und so positive Ergebnisse erzielt, dass Audi-Chef Rupert Stadler von China als „zweitem Heimatmarkt“ spricht. Im Geschäftsjahr 2007 ist China für die deutsche Firma der zweitgrößte Absatzmarkt nach Deutschland gewesen; im vergangenen Jahr hat Audi als erster westlicher Premiumhersteller chinesischen Kunden mehr als 100.000 Wagen verkauft, mit einem Zuwachs von ungefähr 25% gegenüber 2006. Aus diesem Grund spielt der chinesische Markt bei der Strategie des Autobauers eine Hauptrolle.
In den letzten Monaten hat Audi auch ein intensives Engagement bei den Olympischen Spielen in Peking gezeigt. Werner Eichhorn, Geschäftsführer der Audi Sales Division in China, hat betont, dass das Sportereignis für die Firma oberste Priorität hat. Der Autohersteller hat schon 1000 Autos für die Olympischen Spiele zur Verfügung gestellt, um Sportler, Funktionäre und VIP-Gäste zu transportieren. Außerdem hat Vorstandschef Rupert Stadler gesagt, dass er sich freue, "wenn die vier Ringe der Premiummarke Audi auf die fünf Ringe der Olympischen Spiele treffen".
Hintergrundinformationen
AUDI
Die Audi AG ist ein der ältesten Automobilhersteller in Deutschland. Die Firma gehört heute dem Volkswagen-Konzern an und hat ihren Hauptsitz in Ingolstadt in Bayern.
Die Audi AG wurde 1909 in Zwickau von August Horch gegründet. Seit 1910 war das Unternehmen in der lateinischen Übersetzung des Namens Horch als Audi am Markt präsent.
Vom Anfang an hat sich Audi mit seinen Automobilen vorrangig an der Oberklasse orientiert und spielt noch heute als Luxusmarke des VW-Konzerns in der deutschen Autoindustrie eine zentrale Rolle.
Das Audi Signet - die 'Vier Ringe' - symbolisiert den im Jahr 1932 vollzogenen Zusammenschluß von vier bis dahin unabhängigen Kraftfahrzeugherstellern: Audi, DKW, Horch und Wanderer. Sie stellen die Wurzeln der heutigen Audi AG dar.
Tausende Stellen in der deutschen Automobilindustrie sind gefährdet
Quelle: http://www.faz.net/
Datum: 23.03.2008
Referent: Michela Gheruzzi
In diesem Artikel berichtet der Autor über die schwierige Situation der Arbeitnehmer in der deutschen Autoindustrie, wo tausende Arbeitsplätze gefährdet sind.
Nach Einschätzungen vom Automobil-Experte Ferdinand Dudenhöffer werden bis zum Jahr 2013 ungefähr 20.000 Stellen im Produktionsbereich entfallen. Wichtige deutsche Autohersteller wie Mercedes-Benz und Volkswagen haben schon tausende Arbeitsplätze abgebaut, während andere bedeutende Firmen wie BMW in den nächsten Monaten dasselbe machen werden.
Der Grund für diesen Prozess ist die heutige Tendenz von vielen Unternehmen innerhalb der Autobranche, Exporte aus Deutschland zunehmend durch die lokale Produktion zu ersetzen. Das betrifft vor allem den amerikanischen und den russischen Markt, wo die deutschen Autobauer mit großen Schwierigkeiten anpacken müssen. Auf diesen zwei Märkten wird die Nachfrage vorwiegend durch Ausfuhren aus den europäischen Ländern abgedeckt. Troztdem befinden sich viele deutsche Unternehmen in großen Schwierigkeiten wegen des schwachen Dollars in Amerika und wegen der hohen Einfuhrzölle in Russland; als Konsequenz sind ihre Margen auf dem amerikanischen und dem russischen Markt immer kleiner.
Um eine Lösung für ihre Probleme zu finden und größere Gewinne zu erzielen, haben die deutschen Autohersteller entschieden, vor Ort zu produzieren. Sie wollen sowohl in den USA als auch in Russland einen Standort suchen, um direkt in lokalen Werken zu produzieren und ihre Produktionskapazität auszubauen. Damit können sie die Kosten senken und die Erträge erhöhen. Das bedeutet aber auch weniger Arbeitsplätze in den deutschen Betrieben.
Hintergrundinformationen
FERDINAND DUDENHÖFFER
Ferdinand Dudenhöffer ist Professor an der Fachhochschule Gelsenkirchen, wo er derzeit den Lehrstuhl für Marketing und Unternehmensführung mit dem Forschungsschwerpunkt "Automobilwirtschaft" hat. Dort ist er Direktor des Center of Automotive Research (CAR).
Davor war er über 10 Jahre in führenden Positionen im Verkauf- und Marketingabteil bei einigen der bedeutendsten Autohersteller weltweit tätig, wie zum Beispiel Opel, Porsche, Peugeot und Citroën.
Er ist eine der größten Persönlichkeiten und Experten in diesem Industriezweig. Seine Fachkompetenz macht Ferdinand Dudenhöffer zu einem gefragten Redner auf Tagungen und Kongressen. Er ist sehr berühmt auch in den Medien, wo er häufig als „Automobilexperte" bezeichnet wird.
In seinem Buch „Abschied vom Massen-Marketing“ fasst er seine Ansicht über das Thema Konkurrenz zusammen. Er ist davon überzeugt, dass ein stärker kundenorientiertes und weniger produktorientiertes Vermarktungssystem den Marktanteil eines Produkts entscheidend steigern könne. Besonders in der Automobilbranche sei es wichtig, eine flexible Vertriebs- und Servicestruktur aufzubauen, um auf veränderte Kundenwünsche möglichst schnell reagieren und die verschiedensten Bedürfnisse befriedigen zu können. Dasselbe gelte natürlich auch für andere durch hohe internationale Konkurrenz gekennzeichnete Wirtschaftszweige.
Merkel und Sarkozy einigen sich über Mittelmeerunion
Quelle: http://www.faz.net/
Datum: 03.03.2008
Referent: Michela Gheruzzi
Das zentrale Thema dieses Artikels ist die Mittelmeerpolitik der Europäischen Union. Insbesondere berichtet der Autor über ein Treffen, das zwischen dem französischen Staatspräsident Sarkzoy und der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel in hannover stattgefunden hat.
Anlässlich dieses Treffens haben sich Deutschland und Frankreich auf die künftige Mittelmeerpolitik der Europäischen Union verständigt und die Bildung einer Mittelmeerunion vorgeschlagen. Dieses Projekt, das beim nächsten EU-Gipfel Mitte März vorgelegt wird, soll eine Wende in der EU-Mittelmeerpolitik darstellen. Bislang ist die Zusammenarbeit mit den Mittelmeerländern immer als ein Alleingang seitens der südlichen EU-Staaten verstanden und geplant worden. Dieser neue Vorschlag stellt sich hingegen als ein Projekt der gesamten Europäischen Union, das alle 27 EU-Mitglieder verwickeln soll. Angela Merkel war nämlich davon überzeugt, dass es innerhalb der EU keine Trennung und keine Untergruppe geben könne. Alle Entscheidungen, auch im Bezug auf die Mittelmeerpolitik, seien im EU-Rahmen zu treffen.
Sowohl Sarkozy als auch Angela Merkel haben sich mit den Ergebnissen dieses bilateralen Treffens zufrieden gezeigt. Im Bezug auf die Verständigung auf eine Mittelmeerunion hat Sarkozy gesagt, dass sich Frankreich und Deutschland im Grundsatz und im Detail einig seien; die Bundeskanzlerin hat von einem sehr erfolgreichen Treffen gesprochen. Die beiden haben betont, dass die deutsch-französische Zusammenarbeit für die ganze Europäische Union wesentlich sei.
Volkswagen denkt an das Jahr 2018
Quelle: http://www.faz.net/
Datum: 17.11.2007
Referent: Michela Gheruzzi
In diesem Artikel geht es um die Pläne des deutschen Autoherstellers Volkswagen für die nächsten zehn Jahre.
Der VW-Vorstandsvorsitzende Martin Winterkorn hat im November dem Aufsichtsrat einen Zehn-Jahres-Plan vorgelegt, in dem die Unternehmensstrategie auf langfristiges Wachstum orientiert wird.
Laut dieser Planung sei das wichtigste Ziel des größten europäischen Autokonzerns, sofort ab 2008 die Produktion in seinem Stammwerk Wolfsburg zu erhöhen, wo ungefähr 100.000 Wagen mehr als im Jahr 2007 hergestellt werden sollten. Außerdem ist die neue Investionsplanung für die Jahre 2008 bis 2010 beschlossen worden. Die Unternehmensführung habe entschieden, die Investionsquote im Vergleich zum Jahr 2007 zu erhöhen, um ein wettbewerbsfähiges Niveau zu errreichen und die starke Konkurrenz der anderen Autohersteller zu schlagen. Deshalb werde die Firma in den nächsten drei Jahren 28,9 Milliarden Euro investieren: Volkswagen will sowohl neue zusätzliche Modelle und innovative Technologien entwickeln, als auch in den russischen und indischen Markt investieren.
Den kritischen Punkt der zukünftigen VW-Strategie stellt aber der nordamerikanische Markt dar. Hier läuft das Geschäft des deutschen Unternehmens schon seit Jahren sehr schlecht. Im Jahr 2006 hat VW einen operativen Verlust von 607 Milliarden Euro eingefahren, und der Vorstand kann nicht dafür garantieren, dass die Firma in den USA bis 2009 die Gewinnschwelle erreicht. Um eine Lösung für diese schwierige Situation zu finden und das VW-Geschäft auf dem nordamerikanischen Markt zu verbessern, habe die Führung vor, eine eigene Produktion in Amerika aufzubauen. Auf diese Weise könnte VW nicht nur ein Absatzvolumen von einer Million Autos erzielen, sondern auch die schädigenden Effekte der Dollar-Schwäche verringern.
Donnerstag, 1. Mai 2008
Müllkrise bringt Büffel-Mozzarella in Verruf
Presseschau vom 2. April 2008
Datum: 26 März 2008
Referent: Anita Bellini
Die Müllkrise in Süditalien, in der Region Kampanien, weitet sich aus. Der Bereich „Landwirtschaft“ stöβt an groβe Schwierigkeiten: Japan und Südkorea haben einen Importstopp für Büffel-Mozzarella verhängt, nachdem italienische Ermittler hochgiftiges Dioxin in der Milch von mehr als 1000 Tieren nachgewiesen haben, die für die Herstellung des Käses verwendet wird. Experten vermuten, dass die Tiere das verseuchte Gras in der Nähe illegaler Mülldeponien gefressen haben oder das giftige Dioxin durch Regen auf die Weiden gelangt ist.
In Deutschland hat man an einen Importstopp noch nicht gedacht. Die Europäische Union beobachtet und prüft gerade die Situation, während der italienische Landwirtschaftsminister behauptet, diese Ereignisse zeigen, dass die Kontrollen effizient sind.
Es handelt sich um ein schwieriges Problem, weil Italien jährlich Büffel-Mozzarella im Wert von 48 Mio. Euro exportiert.
Hintergrund
Datum: 25. Januar 2008
Kampanien ist seit 500 Jahren der gröβte Hersteller von Büffel-Mozzarella in Italien. Insgesamt gibt es rund 300.000 Büffel in Kampanien, die meisten in der Ebene von Caserta. Dort leben 1000 Büffelzüchter und jedes Jahr findet hier sogar der Internationale Büffel-Kongress statt.
100.000 Büffel geben etwa acht Liter Milch pro Tag und man kann davon zwei Kilo Mozzarella herstellen. Aber wegen der Krankheit „Brucellose“ müssen viele Büffel geschlachtet werden und die Bauern fürchten, dass sie keine staatlichen, regionalen oder EU-Gelder für ihre Tiere bekommen.
Ähnlichkeit von Parteien-Logos gefährdet Wahl in Italien
QUELLE: Reuters
DATUM: 2. April 2008
REFERENT: Cristina Tengattini
Für den 13. und 14. April ist die Regierungswahl in Italien geplant, aber jetzt bedroht ein neues Ereignis die geplante Abstimmung mit dem Aufschub.
Am Anfang war eine kleine christlichen Partei von der Wahl ausgeschlossen, denn ihr Logo war dem Logo einer anderen Partei ähnlich. In diesen Tagen kommt die Nachricht, dass der Richter sich für die Zulassung der Partei entschieden hat.
Das ist ein Problem, der Wahlkampf hat schon begonnen und jetzt, 2 Wochen vor der Wahl ist zu spät um die Parteien zu ändern. Einige Politiker bitten darum, dass die Wahl verlegt wird.
Die Spitzenkandidaten, Silvio Berlusconi und Walter Veltroni, wollen die Mehrheit erreichen und die unentschlossenen Wähler (nach der letzten Umfrage ein Drittel der Italiener) auf ihre Seite ziehen. Beiden versprechen viele Dinge, wie z.B. die Steuersenkung.
KOMMENTAR
Dieses Thema ist sehr aktuell, die Wahl ist in zwei Woche.
Einerseits ist es ein großes Problem den Wahltermin zu verlegen. Es wäre auch eine Verschwendung von Geld, denn man muss alle Termine aufschieben und auch alle Personen, die im Wahllokal arbeiten, kontaktieren. Anderseits, hat die neue zugelassene Partei das gute Recht einen Wahlkampf zu führen.
Euronews spricht über dieses Thema und sagt, dass die politische Situation in Italien sehr schwierig ist. Eine kleine Mehrheit kann gefährlich sein. Die frühere Regierung hatte eine geringe Mehrheit und sie hat sie bald verloren.
So streiten die Politiker und versprechen unmögliche Dinge, um die Wähler auf ihre Seite zu ziehen.
Euronews ist sich mit der Amerikanische Zeitschrift Newsweek einig: Italien braucht eine große Koalition.
Ich bin ganz einverstanden, denn die Politiker arbeiten nie zusammen, um das Land zu verbessern, sondern nur um die Macht zu haben. Aber ich zweifele ob es möglich sein kann.