Presseschau vom 7.11.2007
Quelle: www.faz.net
Datum: 6.11.2007
Referentin: Michela Gheruzzi.
Letzte Woche hat die BMW-Führung bei einem Treffen die finanzielle Situation des Unternehmens geschildert und die Ergebnisse mitgeteilt, zu denen die Firma in den ersten neun Monaten dieses Jahres gekommen ist.
Wie es in der Mitteilung vom letzten Dienstag heißt, sei das Bild des Unternehmens nicht sehr positiv, weil der deutsche Autobauer die Erwartungen von Analysten deutlich enttäuscht habe.
Die wirtschaftlichen Ergebnisse, die in den ersten drei Quartalen dieses Geschäftsjahres erreicht worden sind, seien weit unter den Erwartungen von Analysten geblieben. Zum Beispiel sei die Notierung der BMW-Aktie an der Börse um 3,7% gesunken, der operative Gewinn sei um 17% eingebrochen und der Überschuss habe um 2% nachgegeben. Das Unternehmen habe in diesem Zeitraum auch einige positive Resultaten erzielt: der Umsatz sei von Januar bis September um ungefähr 11% gestiegen, während der Absatz um 7,2% zugelegt habe. Doch bleiben diese Werte fern von den Voraussichten von Analysten, können deshalb nicht wirklich als positive Ergebnisse betrachtet werden.
Die Ursache für diese negative Leistung wäre nicht nur in den Kosten für die Produktion und Markteinführung neuer Modelle, sondern auch in den hohen Rohstoffkosten und in dem schwachen Dollar zu finden. Für die Zukunft hat aber die Unternehmensführung eine neue Strategie versprochen. BMW-Chef Norbert Reithofer hat gesagt, die Firma rechne im vierten Quartal mit einem stärkeren Absatzzuwachs, der es erlauben sollte, eine positive Ergebnisentwicklung zu erwarten; außerdem hat die Firma eine strategische Neuausrichtung angekündigt, mit der das Automobilgeschäft ab 2012 eine höhere Rendite erreichen soll und die Firma Kosten sparen und produktiver werden will.
Hintergrundinformationen
BMW-Geschichte
Die Bayerischen Motoren Werke (BMW) sind ein deutsches Unternehmen, das seit seiner Gründung im Jahr 1916 weltweit eine führende Rolle in der Automobilindustrie spielt.
Die BMW Group ist Hersteller von Automobilen, Motorrädern und Motoren; mit den Marken BMW, Rolls-Royce und Mini bietet die Firma eine breite Produktpalette an, die vom Klein- bis zum Luxuswagen geht, und beherrscht einen großen Marktanteil. Der Hauptsitz der bayerischen Aktiengesellschaft befindet sich in München; das Unternehmen betreibt aber auch Werke in Österreich, Großbritannien, Südafrika, USA und China.
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